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Friedrich Karl Brugmann (Wiesbaden, 16. März1849 - Leipzig, 29. Juni1919) war ein DeutscheLinguist die von großer Bedeutung für das Studium der Indoeuropäisch Sprachen.
Brugmann war von 1887 bis zu seinem Lebensende Professor Sanskrit und vergleichende Linguistik zum Universität aus Leipzig. Von dieser Position aus trug er zur Gründung der Grundriss der vergleichenden Grammatik der indogermanischen Sprachen (herausgegeben zwischen 1886 und 1893), ein monumentales Werk, in dem Brugmann zusammen mit Berthold Delbrück, das Phonologie, Morphologie und Wortbildung der indogermanischen Sprachen umfangreich. Brugmann war an der Erstellung des Grundriss nach den Methoden der Junggrammatiker (Neogrammatiker)[1]. Er formulierte auf pure empirisch Weise die verschiedenen Themen. Er wollte nur die tatsächlichen Beispiele der verschiedenen indoeuropäischen Sprachen erwähnen und vermied Interpretationen oder Nuancen. Dieses strenge Methodik ist charakteristisch für die Neogrammatisten. In seinem Morphologische Untersuchungen (1878) Brugmann gab eine „neogrammatische“ Begründung und Vision seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Das Studium der indogermanischen Sprachgeschichte war schon vor Brugmanns Erscheinen ein Zweig der wissenschaftlichen Forschung. August Schleicher und Franz Bopp hatte jeder bereits eine indogermanische Grammatik geschrieben und Brugmann war sicherlich von ihrer Arbeit inspiriert. Beeinflusst wurde er auch von Forschern wie Bartholomä, Hübschmann und Thurneysen, die alle in Teilgebieten der indogermanischen Linguistik tätig waren.
1891 gründete er zusammen mit Wilhelm Streitberg das Wissenschaftsmagazin Indogermanische Forschungen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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