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Histopathologie

Histopathologie[1] ist die (normalerweise mikroskopisch) Studium von Krankheitsprozesse im Gewebe. Das Wort wird manchmal auch für das Ergebnis der Auswertung solcher Gewebeproben verwendet (Biopsie) durch eine Pathologe-Anatom, obwohl PA (pathologischAnatomie) ist dafür häufiger. In der Histopathologie sind sie die histologische Schnitte die unter dem Mikroskop untersucht werden, während im Zytopathologie andererseits für das Studium von unter anderem freiem Zellen und Gewebeteile.

Histopathologische Untersuchung

Die histopathologische Untersuchung beginnt mit der Entnahme von Gewebe aus einem Körper oder einer Pflanze bei der Biopsie, Operation oder Autopsie, danach zur Vorbereitung der mikroskopischen Untersuchung chemische Fixierung (unter Verwendung von z.B. formalin) oder Kryoschnitt folgt, um den Zustand der Probe so natürlich wie möglich zu halten.

Bei der chemischen Fixierung gelangt die Gewebeprobe zunächst in einen speziellen Behälter, in dem Reagenzien kann darauf einwirken. Der Behälter wird dann in mehrere "Bäder" mit zunehmend höheren Konzentrationen getaucht Ethanol zum Entwässern des Gewebes, danach Eintauchen in Toluol oder Xylol und schließlich in einer heißen Flüssigkeit (60 °C - 65 °C), normalerweise Paraffin, folgt. Das Gewebe wird somit mit Paraffin imprägniert. Das so bearbeitete Gewebe wird dann aus dem Behälter entnommen und in ein Schimmel und zusätzliches Paraffin wird dazugegeben, das schließlich bei Raumtemperatur zu einem Block erstarrt. Mit Hilfe von a Mikrotom Das Gewebe wird schließlich in sehr dünne Scheiben mit einer Dicke von 2 bis 7 Mikrometer geschnitten. Diese Schnitte werden vor der Untersuchung auf einen Objektträger gelegt, danach kann eine Färbung mit Farbstoffen erfolgen, um beispielsweise den Kontrast unter dem Mikroskop zu verbessern. Die histopathologische Untersuchung verwendet oft eine Kombination aus Hämatoxylin (welcher verursacht Kern wird blau) und eosin (dazu gehört die Zytoplasma rot oder rosa).

Bei der Kryosektion wird das zu untersuchende Gewebe zunächst eingefroren und dann mit einem Mikrotom in ein Mikrotom gelegt Kryostat in sehr dünne Scheiben schneiden. Diese werden auf den Objektträger gelegt, gefolgt von einer sofortigen Fixierung und Färbung. Diese Methode ist schneller, führt aber auch zu weniger guten Ergebnissen.

Siehe auch

Literatur Referenzen

  1. Everdingen, J.J.E. van, Eerenbeemt, A.M.M. van den (2012). Pinkhof Medizinisches Wörterbuch (12. Auflage). Holz: Bohn Stafleu Van Loghum.