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Holofernes
Judith mit dem Kopf des Holofernes durch Cristofano Allori

Holofernes wird im buch stehen Judith, von Protestanten als apokryph betrachtet, eingeführt als Feldherr des babylonischen Königs Nebukadnezar II. Er zog mit seiner Armee aus, um die Nationen zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer zu unterwerfen, aus Rache, weil keine der dort lebenden Nationen Nebukadnezar in seinem Kampf gegen Arfaxad unterstützt hatte (wahrscheinlich eine Korruption von Cyaxares II),[Quelle?] , der König der Medes.

Die Geschichte

Judith, die Hauptfigur des nach ihr benannten Buches, ist eine fromme, wohlhabende jüdische Witwe, die im Versteck von Betulia lebt und von Holofernes und seinen Truppen belagert wird. Sie beschließt, ihre Stadt zu retten und wandert nachts mit ihrer Dienerin und Weinkrügen zum Lager der Feinde, wo sie wegen ihrer Schönheit mühelos das Zelt des Holofernes erreicht. Er beschließt, sie hereinzulassen und befiehlt seinen Dienern, sie nachts nicht zu stören, in der Hoffnung auf eine lange Liebesnacht. Judith jedoch macht den General betrunken und enthauptet ihn, woraufhin sie den Kopf ihrer Dienerin zur Verwahrung übergibt. Mit Holofernes' Kopf als Trophäe kehrt sie nach Betulia zurück und als die Soldaten am nächsten Morgen erfahren, dass ihr Anführer tot ist, fliehen sie in Panik, dicht auf den Fersen der jüdischen Belagerten.

Malerei

Die Geschichte von Judith und Holofernes ist ein häufiges Bildmotiv in Gemälden und Radierungen von u.a. Lucas Cranach der Ältere, Rembrandt, botticelli, Tintoretto, Caravaggio, Michelangelo, Artemisia Gentileschi, Jan Matsijs, Cristofano Allori und Gustav Klimt.

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