WikiDer > Hooge Huys
Hooge Huys | ||||
| Ort | ||||
| Ort | St. Laurensstraat 1-3, Alkmaar | |||
| Koordinaten | 52° 38′ N, 4° 45′ O | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | Bank-/Bürogebäude | |||
| Baubeginn | 1930 | |||
| Fertig bauen | 1931 | |||
| Die Architektur | ||||
| Build-Stil | Traditionalismus | |||
| Etagen | 2 | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | A. J. Kropholler | |||
| Inhaber | Verein Hendrick de Keyser | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 524926 | |||
| Detailkarte | ||||
![]() | ||||
| Liste der Nationaldenkmäler in Alkmaar | ||||
| ||||
Es Hooge Huys im Zentrum der of Nordholland Stadt Alkmaar ist ein ehemaliges Bürogebäude der Versicherungsgesellschaft 't Hooge Huys, jetzt VIVAT. Die Immobilie wurde entworfen von Alexander Kropholler im Stil der Traditionalismus. Kropholler hat auch das angrenzende ehemalige Polizeistation am Kerkplein 9. Kropholler verwendete sowohl mittelalterliche Stilmerkmale als auch den Stil von Berlage. Zusammen mit dem Princenhof, dem Hausmeisterhaus und dem Hof van Teylingen ist das Gebäude Teil eines Komplexes. In diesen Komplex sollte auch das angrenzende ehemalige Polizeirevier integriert werden.
Geschichte
Das Hooge Huys ist nach einem Gebäude benannt, das Jahrhunderte zuvor an dieser Stelle stand. Das nannte man eine Stadtburg Der Prinzenhof und bekam den Spitznamen Hooge Huys, weil die Anlage einen hohen Backsteinturm hatte. Dieses Haus wurde 1753 abgerissen.[1]
Das N.V. Noord-Hollandsche Levensverzekerings Maatschappij wurde 1891 von Jan Hofstee (Spitzname Jan Pijp, weil er zuvor ein Pfeifengeschäft besessen hatte) gegründet. Sein Sohn und Nachfolger Henk Hofstee baute das Versicherungsgeschäft aus und beauftragte Kropholler mit dem Bau eines neuen Büros im historisierenden Stil auf dem Gelände des alten Hooge Huys. Das Anwesen wurde 1931 umgezogen. Bilder davon tauchten oft in Anzeigen und sogar als Emblem auf Richtlinien auf; das musste Solidität ausstrahlen. Später (1970) erhielt das Unternehmen auch den Namen Hooge Huis (vollständig: Hooge Huys Lebensversicherung von 1891 N.V.).
1936 wurde die angrenzende Polizeiwache gebaut, es war beabsichtigt, ein Torhaus zu bauen, das die Polizeistation mit dem Bürogebäude verbinden sollte. Dieses Torhaus wurde nie realisiert. Das Princenhof-Gebäude wurde 1961 zeitgleich mit dem Bau des Hof van Teylingen-Hauses um ein Stockwerk aufgestockt.
1990 verließ die Versicherungsgesellschaft das Gebäude und ein neuer Hauptsitz wurde nordwestlich der Innenstadt auf der anderen Seite des Gebäudes gebaut Bahnhof. Das Unternehmen war seit 1984 nicht mehr unabhängig. Besitzer Ende 1995 verkauft Baufonds es an die Real-Gruppe. 2004 wurde Hooge Huys auch in Reaal Verzekeringen umbenannt; 2014 wurde daraus VIVAT.
Um die Gebäude aus den 1930er Jahren zu erhalten, gründete die Familie Hofstee-Buur die Stiftung 't Hooge Huys. Ende 2013 wurde die Verein Hendrick de Keyser über die Immobilie.[2]
Beschreibung des Hooge Huys
Außen
Das Gebäude ist aus Rot gebaut klösterliche Witze. In den sechs Treppenstufen Stufengiebel zum Lange Straße ist ein Medaillon angewendet. Auf diesem Medaillon ist a Pelikan die ihre Jungen mit ihrem eigenen Blut füttert: als Symbol der Nächstenliebe. Die Treppe ist mit Mauerwerk bedeckt Eselrücken, die höchste Stufe wird gebildet durch a Pilaster stehend auf einer schlichten Natursteinkonsole. Im Pilaster wurde zusätzlich ein schmiedeeiserner Fassadenanker eingebaut. An der rechten Seite dieser Fassade wurde ein kleiner Eingang platziert. Darüber ein sogenanntes Mastrinne auf Konsolen, alle aus Naturstein. Das Dach darüber steht senkrecht zum Hauptdach.
An der Fassade der Sint Laurensstraat wurde ein Gedenkstein in Form von zwei Fischen angebracht. Das Terrakotta-Stein wurde dort in Erinnerung an Jacob Cabeliau, er starb im vorherigen Hooge Huys.[3]
die Sockelleisten, Wasserbänke, Stürze, Zierklötze und Erweiterungssteine der Fenster sind alle aus Naturstein.
An der Ecke Sint Laurensstraat und Langestraat wurde die Ecke geöffnet, der Eingang wurde in die Ecke gelegt. Der Eingang besteht aus zwei Bögen. Die Säule, an der sich die Rundbögen treffen, steht auf einer Natursteinkonsole. Im Portal führt eine Treppe zum erste Stock wo ein gewölbt doppelte Messingtür verschließt den Eingang. Auf der anderen Seite des Gebäudes, auf der Seite der Langestraat, befand sich früher auch ein Eingang, hier gibt es noch eine Öffnung in der Fassade.
In der Seitenwand, der Fassade an der Sint Laurensstraat, befinden sich Kellerfenster im Sockel mit Diebe Gesendet. Auch an dieser Fassade eine Mastrinne auf Konsolen. In der Mitte dieser Fassade, über der Rinne, befindet sich eine Dachgaube mit einem giebelförmig und ein Satteldach.
Glasmalerei
Das Oberlichter der Fenster auf der Langestraat Buntglas mit figurativen Darstellungen. In der Sint Laurensstraat sind die Fenster komplett aus Buntglas.
Innere
Auch die Innenausstattung ist erhalten geblieben. In der Halle im ersten Stock befindet sich comblanchien, ein marmorähnlicher Stein aus der französischen Gemeinde Comblanchien. Die Wände sind aus gelbem Backstein mit Kachelbildern. In den Kachelfeldern Darstellungen der Waffen von Alkmaar und Nordholland. Andere Darstellungen im Gebäude wurden auf Fliesentafeln in der Verkleidung unter anderem im Regiezimmer aufgebracht, hier sind Sternzeichen angebracht. Fast alle Türen im Gebäude sind noch die Originaltüren.
Hausmeisterhaus
Das Haus des Hausmeisters befindet sich auf der Rückseite des Hooge Huys in der Sint Laurensstraat. Dem Hausmeisterhaus ist ein Hof vorgelagert, so dass das Haus hinter der Baulinie liegt. Dieser Vorplatz wird durch eine Mauer mit Holzzaun abgeschlossen. Die Wände werden von zwei Konsolen mit einem Löwen auf jeder Konsole geschlossen. Die beiden Löwen tragen jeweils ein Wappen. Nämlich die Wappen von Holland und Brederode.
Das Haus hat zwei Stockwerke unter einem Satteldach, das Dach ist mit Schiefer gedeckt. Die Südseite ist gegen die Hooge Huys gebaut, die Nordseite ist frei und durch einen Stufengiebel abgeschlossen. Auf Straßenniveau sind drei Türen platziert: links eine einzelne Rundbogentür, in der Mitte eine Doppelrundbogentür und ganz rechts eine gerade Tür, die zur oberen Wohnung führt. Die Fenster im ersten Stock sind alle vierteilig mit den beiden linken Fenstern zweiteilige Oberlichter, das rechte Fenster hat kein Oberlicht. Die Fenster im zweiten Stock sind alle sechs Scheiben, mit Ausnahme des Fensters rechts, das zwei Scheiben hat.
Denkmalstatus
Der Komplex, zu dem das Hooge Huys gehört, wurde am 25. Januar 2002 als Nationaldenkmal und am 10. Mai 2002 wurde es tatsächlich in das nationale Denkmalregister eingetragen. Zur Anlage gehören neben den Hooge Huys auch der Princenhof und das Hausmeisterhaus von 1933 sowie der Hof van Teylingen von 1961. Auch der Princenhof mit Hausmeisterhaus ist als Nationaldenkmal ausgewiesen. Der Hof van Teylingen ist zu jung, um als Nationaldenkmal geschützt zu werden und wird daher nicht aufgenommen. Der Denkmalstatus wurde verliehen, weil die Gebäude repräsentativ für Krophollers Oeuvre sind und die Gebäude ikonisch für das Zentrum von Alkmaar sind.
2014 war das Hooge Huys erstmals am alljährlichen Open Monument Day zugänglich. Es war damals das meistbesuchte Denkmal in Alkmaar.
Siehe auch
| Siehe die Kategorie Sint Laurensstraat 1, Alkmaar von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
Quellen
Nüsse
|
