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Haus Gröneweg ist das ehemalige Celler Brüderkloster am Groeneweg im Niederländisch Stadt Gouda.
Das Cellebroedersklooster wurde im 14. Jahrhundert erbaut. 1395 schenkte Godevaert Jelyszoon der Stadt Gouda ein Haus, dessen Interesse den Zellenbrüdern zugute kam.[2] Diese Brüder waren als Krankenschwestern in Gouda tätig. Meist Pestkranke wurden von ihnen betreut. Für ihre Arbeit erhielten sie 1348 von Papst Clemens VI ein Genuss. 1464 wurde das Haus vom Bischof offiziell eröffnet David von Burgund erklärte ein Kloster mit dem Namen Emmaus. Von diesem Moment an mussten sich die Brüder an die die Herrschaft des Heiligen Augustinus.[3] Um 1556 gab es Beschwerden über das sittliche Verhalten der Brüder. Zwei Bürgermeister von Gouda untersuchten die Angelegenheit und gaben einen Bericht heraus.[4] Es hätte nach Aussagen von Nachbarn Mord, Streit, leichte Frauen und betrunkene Kämpfe.[5] Nach dem Reformation es wurde 1573 beschlossen, Lateinschule von Gouda, der spätere Gymnasiumin der Klosteranlage untergebracht werden. Zur Erinnerung an diese Zeit befindet sich über dem Eingang des Gebäudes: "Praesidium atque decus quae sunt et gaudia vitae - Formant hic animos Graeca Latina rudes", frei übersetzt: „Um einst Stütze, Zierde und Quelle der Lebensfreude zu sein, bilden Griechisch und Latein hier den noch rohen Geist“. Als erster Rektor wurde Paulus Traudenius aus Woerden berufen. Die Renovierung ging nur langsam voran, denn 1577 beschwerte sich dieser Rektor, dass er seit vier Jahren ohne Schule in Gouda lebe. 1579 konnte tatsächlich mit der Bildung begonnen werden. Ein halbes Jahrhundert lang sollte die Familie Traudenius diese Schule prägen. Paulus Traudenius wurde 1602 von seinem 1607 verstorbenen Sohn Dirck abgelöst und von seinem Bruder Willem abgelöst. Der dritte Bruder Gerardus Traudenius sollte von 1615 bis 1623 das Rektorat ausüben.[6]
Nach dem Umzug der Schule in die zehnter Weg das Gebäude war für die Beschäftigung von Bettler in Gouda, die Arbeitsmöglichkeit, um Bettelei abzuwehren. Nach und nach wurde das Gebäude auch zum Wohnraum für arme ältere Menschen. 1973 wurde das Gebäude verworfen und als Altersheim geschlossen. 1976 entstand an der Baanstraat im Auftrag der Stiftung Huize Groeneweg ein neuer Komplex mit 144 Altersheimen.
Das Gebäude selbst wurde 1982 umfassend restauriert. Im Gebäude wurden Wohnungen mit Ein- und Zweizimmerhäusern realisiert. Das Gebäude beherbergt die ehemalige Regentenkammer mit goldener Ledertapete aus dem 18. Jahrhundert. Auch in diesem Raum ist a Schornsteinstück"Diana angegriffen von der Satyrn", gemalt von dem in Gouda geborenen Maler aus Den Haag Gerrit van den Heuvel.[7] Ein Schornsteinstück aus dem Gebäude gemalt von Abraham van Strij wird gespeichert in Museum Gouda.
Literatur
- Sprache, Johannes, Die Gouda-Klöster im Mittelalter (1960) Hrsg. Paul Brand, Hilversum, Dissertation Nijmegen, auch erschienen in der Beitragssammlung der Archäologischen Gesellschaft "Die Goude" (Nr. 11)
- Mark-Hoevers, Drs. Suzan van der Huize Groeneweg: Die Geschichte eines antiken Gebäudes in Gouda Goud (1986) hrsg. Stiftung Groeneweg-Haus, Gouda
- Windhorst, Margaret (et al.) Gröneweg House, Gröneweg 33 in: Erfgoud, Gouda auf der Karte, (2009) hrsg. Tag des offenen Denkmals der Stiftung Gouda
- Der Arbeitsplatz in "The Gouda Canon"[8]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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