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EIN Hutong (vereinfachtes Chinesisch: 胡同; traditionelles Chinesisch: 衚衕; pinyin: hútòng) ist ein traditionelles Wohngebiet in China und vor allem in Peking.
Charakter
Ein Hutong ist von Mauern umgeben und besteht aus engen Gassen mit kleinen Häusern, die normalerweise nur 1 Stockwerk hoch sind. Diese Art von Wohngebiet gibt es seit 700 Jahren und entstand nach der Ankunft von Dschingis Kan.
Manche Häuser im Hutong haben nur ein oder zwei Zimmer, die als Küche, Schlafzimmer, Waschküche etc. dienen. Viele der jetzigen Bewohner ziehen deshalb gerne in eine modernere Wohnung.
Im alten China wurden Straßen durch ihre Breite definiert. Hutongs waren Straßen, die nicht breiter als 9 Meter waren. Viele Straßen waren schmaler. In den Hutongs von Peking existieren Gassen von nur 40 Zentimetern.
Benennung
Das Wort Hutong kommt davon mongolisch Wort heiß zusammen, Welche 'Quelle' meint. Ein gegrabener Brunnen bildete oft das Zentrum neuer Wohngemeinschaften.
Degradierung
In Peking gibt es noch einige dieser traditionellen Viertel, aber weil die Lebensbedingungen sehr schlecht sind, werden viele abgerissen. Einige wurden stark modernisiert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Hutongs teilweise wegen der ungesunden Bedingungen abgerissen. Die Menschen leben sehr eng beieinander und in den Häusern fehlen sanitäre Einrichtungen. Außen sind Toilettenblöcke, in denen sich die Bewohner gleichzeitig entlasten können, durch Trennwände getrennt. Auch elektrische Beleuchtung gibt es kaum.[Quelle?]
Im Jahr 2005 gab es in Peking etwa 3.000 Hutongs, die fast die Hälfte der Stadtbevölkerung beherbergten.[Quelle?] Allerdings werden einige Hutongs renoviert und mit Strom und Wasser ausgestattet, damit nicht alles verschwindet. Die Hutongs sind fester Bestandteil der Touristenattraktionen und der Besuch einer Familie in einem Hutong ist möglich.
Siehe auch
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