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Verleihteams sind von Gemeinden und/oder Gemeindezentren, um Mietern bei Streitigkeiten über die Anmietung von Unterkünften zu helfen.
Geschichte
Die Mietteams wurden als Reaktion auf die gesellschaftliche Kritik gegründet, dass die Wohnungsnot zu himmelhohen Mieten führte. Vor allem in größeren Städten war die Lage oft düster. Die gesetzliche Maximierung wurde nicht immer eingehalten, da den Mietern diese Maximierung nicht immer bewusst war.
Zielgruppe und Konditionen
Die Zielgruppe der Verleihteams sind Menschen mit geringerem Einkommen oder eingeschränkter Selbstständigkeit. Auch Ausländer, die mit den Regeln des niederländischen Mietrechts nicht vertraut sind, und Studierende nutzen die Dienste von Mietteams. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen eines Mietteams ist in der Regel, dass sich der Wohnraum innerhalb der Gemeinde befindet.
Unterstützung durch das Verleihteam
Grundsätzlich unterstützen Vermietungsteams den Mieter in folgenden Fällen:
- Verfahren über das Niveau der Grundmiete (Punktesystem);
- Verfahren über das Niveau der Servicegebühr;
- Verfahren über Fehler zum Wohnraum;
- Verfahren zu (Nichterfüllung) Instandhaltung, oder über deren Kosten;
- Verfahren zu Mieterhöhungen;
- Verfahren zum Mietschutz (Mitmieter, befristete Mietverträge).
Auch wenn es in der Regel nicht dazu kommt, ist es möglich, dass ein Vermietungsteam einem Mieter vor Gericht zur Seite steht.
Das Vermietungsteam kümmert sich um die Korrespondenz und leitet bei Bedarf ein Verfahren bei der Mietprovision.
Methode
Mieter kommen oft mit Fragen zur Miete an das Vermietungsteam. In der Regel wird zunächst ein Termin für eine Hausbesichtigung vereinbart. Als Ergebnis wird ein Bericht erstellt. Auf dieser Grundlage berät das Vermietungsteam den Mieter, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
Hat das Vermietungsteam tatsächlich Mängel, zu hohe Miete oder zu hohe Kosten festgestellt, wird es zunächst im Namen des Mieters dem Vermieter ein Angebot unterbreiten. Sie können dem Vorschlag entweder zustimmen oder ihn ablehnen. Normalerweise leitet das Vermietungsteam nach einer solchen Ablehnung (mit Zustimmung des Mieters) ein Verfahren mit dem Vermietungsausschuss ein.
Der Mietfeststellungsausschuss besichtigt auch den Wohnraum und entscheidet dann in einer Anhörung im Beisein des Vermieters und des Mieters. Ist diese Entscheidung zu Lasten des Vermieters, kann er sich damit abfinden oder beim Amtsgericht Berufung einlegen. Der Mieter kann auch Berufung einlegen, wenn ihm die Entscheidung nicht zusagt. Oft unterstützt das Vermietungsteam den Mieter auch bei der Bezirksrichter Biene.
Vermittlung oder Unterstützung durch Mietteams hat in vielen Fällen zu Mietminderungen geführt.
Kosten
Leihteams arbeiten kostenlos. Für ein Verfahren beim Mietausschuss ist jedoch teilweise eine Gebühr zu entrichten (€ 25,00 ab 1. April 2010).
Präsenzverleih-Team
Nicht jede Gemeinde hat ein Mietteam, da die Gemeinden dazu nicht verpflichtet sind. Der politische Wille, kommunales Geld für ein Mietteam auszugeben, muss natürlich vorhanden sein, sowie die Notwendigkeit und Unterstützung. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die meisten Verleihteams in größeren Städten ansässig sind. Unter anderem haben folgende Gemeinden Mietteams:
In Groningen ist die lokale Studentenwerk läuft seit Oktober 2008 ein Pilotprojekt.[1] Anfang 2010 wurde in Utrecht beschlossen, Verleihteams aufzubauen.[2]
Kritik
Auch an Verleihteams gibt es von mehreren Seiten Kritik. Vermieter glauben, dass Mietteams Mieter gegen sie aufhetzen und dass die Einleitung eines Mietminderungsverfahrens unethisch ist, weil der Mieter der Miete zugestimmt hat. Zudem weisen sie darauf hin, dass auch sie selbst hohe Kosten für den Unterhalt und die Finanzierung ihrer Wohnung aufbringen müssen und das Punktesystem dies nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Tatsache ist jedoch, dass es gesetzlich verboten ist, eine höhere Miete zu verlangen, als das niederländische Punktesystem zulässt. Befürworter einer Mietliberalisierung gehen davon aus, dass all dies letztlich dazu führen wird, dass weniger Menschen Wohnungen vermieten wollen und damit die Knappheit weiter verschärfen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass (kommunale) Behörden beim Aufbau von Mietteams eigentlich nur Linderung der Symptome anstatt das Problem anzugehen. Durch die Durchsetzung der Mietmaximierung würden die Regierungen versuchen, sich ihrer Verantwortung zu entledigen, auf billige und einfache Weise ausreichend Wohnraum bereitzustellen.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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