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EIN Ionophor oder Ionenträger (griechisch: φέρω, pherō = übertragen) ist a Molekül, Welche Ionen durch eine Zellmembran transportieren kann. Darüber hinaus ist ein Ionophor auch ein Molekül, das bereits in reinem Zustand aus Ionen besteht.
Transport
Als Transportion ist ein Ionophor ein in Fett löslich Molekül Welche Ionen durch die Lipiddoppelschicht von a Zellmembran dorthin transportiert. Das Molekül tut dies durch Permeabilität der Membran.
Ein Ionophor ist ein Fremdkörper Molekül, weil sich dadurch die Konzentration der Ionen in einer Zelle ändert. Eine gesunde Zelle strebt eine Stabilisierung der Ionenkonzentration an. Etwas Mikroorganismen produzieren selbst Ionophore als zusätzlichen Schutz gegen konkurrierende Organismen. Beim Menschen werden Ionophore oft als Medizin verwendet, um Ionen zu helfen, in eine Zelle zu gelangen.
Der Transport durch die Zellmembran kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen, über einen mobilen Ionenträger, der das Ion einkapselt und über sogenannte Kanalbildner.
Ionenträger
Mobile Ionenträger binden mit dem Ion außerhalb der Zelle und erleichtern so das Durchqueren der Zellmembran. In der Zelle wird die Bindung wieder gebrochen. Ein Ionenträger bildet ein stabiles Komplex mit dem Ion und umgibt es somit mit einem hydrophoben Äußeren. Das macht es einfach, hydrophob die Lipiddoppelschicht der Zellmembran durchqueren. Beispiele sind Calcymicin (oder A23187), um Calciumionen in eine Zelle zu transportieren.
Kanalbildner
Kanalbildner machen a hydrophilPore in der Membran, damit Ionen passieren können, ohne das hydrophobe Innere der Membran zu berühren[1].
Ionische Bindung
Als Verbindung besteht ein Ionophor aus Ionen, die Kristallgitter sitzen. Die Ionen sind mit ionische Bindungen an ihrem Platz gehalten. Wenn sich ein Ionophor in Wasser auflöst, dann dissoziiert diese zerfallen die verschiedenen Ionen und bewegen sich unabhängig voneinander durch die Lösung. Das Gegenteil von Ionophor ist ionisch, das sind Stoffe, die erst nach dem Auflösen in Wasser Ionen bilden (ionisieren). Verbindungen in einer ionischen Substanz sind kovalente Bindungen, während dies in Ionophoren ionische Bindungen sind.
Ionenbindungen werden zwischen Elementen mit einem großen Unterschied in . gebildet Elektronegativität (Δ DEW). Bei einer geringeren Differenz ist die Bindung eine kovalente Bindung gemäß der folgenden Tabelle:
| Δ DEW | Bindungsart zwischen 2 Atomen |
|---|---|
| ΔDEW > 3.2 | rein Ionenverbindung |
| 1,6 < ENW < 3,2 | Ionenbindung mit kovalentem Charakter |
| 0,5 < ΔENW < 1,6 | Polarkovalente Bindung |
| ΔENW < 0,5 | unpolar kovalente Bindung |
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |