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Isoritmie

Isorhythmie, ebenfalls Isorhythmik, (Altgriechisch: ἴσος (isos), gleich und ῥυθμός (Rhythmus), regelmäßig wiederholte Bewegung) ist eine Formeigenschaft von Motetten in dem 14. und 15. Jahrhundert. Die genannten Begriffe stammen nicht aus dieser Zeit, sondern sind moderne Bezeichnungen, die Anfang des 20 Friedrich Ludwig.

Bei der Isorhythmie wiederholt sich eine rhythmische Struktur in Teilen, wobei sich in der Regel die Tonhöhe ändert. Das sich wiederholende rhythmische Modell wird zum talea (AltfranzösischTaille, Cutoff) und entspricht normalerweise dem Strophenweise Struktur des Textes. Dieses Modell muss nicht immer bei allen Stimmen strikt befolgt werden, ist aber besonders in der Cantus firmus, also bei der Tenor und der Countertenor. Der entsprechende melodische Teil heißt part Farbe (Latein: Farbe, Farbe). In den isorhythmischen Motetten des 14. und 15. Jahrhunderts, die in der ars nova gelten, werden taleae und colores nicht genau als solche verwendet, sondern die melodischen und rhythmischen Phasen werden verschoben und überlagert. In mehrsätzigen Motetten erscheinen oft in den letzten Sätzen Verkleinerungen und Balkenänderungen in der Oberstimme.

Diese Art von Isorhythmie wird in den Motetten von Guillaume de Machaut.

Die Erfindung der Technik wird jedoch meist zum Komponisten von Ars Nova Philippe de Vitry zugeschrieben, aber im frühen vierzehnten Jahrhundert war es "weder die Erfindung von Philippe de Vitry, noch ausschließlich seine Domäne". Der isorhythmische Aufbau wurde oft durch strenge oder freie Rhythmik variiert Verminderung in der Wiederholung der Farbe.[1]

Ein Vorläufer der Isorhythmie, bei der die talea wird nur in der Tenorstimme wiederholt, die isoperiodisch' der Motetten der Ars Antiqua. Die anderen Stimmen haben jedoch die gleichen rhythmischen Zeiteinheiten wie der Tenor.

isorhythmisch Tenor aus dem ersten Teil der Kyrie des falsch von Guillaume de Machaut (ca1360). Auf der Farbe die vollständige 28-Noten-Phrase umfasst, ist der talea 7 mal aufgetragen.

Außer in Verbindung mit den Motetten der Mittelalter der Begriff wird auch in der verwendet indisch Musik und in der Musik moderner Komponisten wie Alban Berg, Olivier Messiaen und John Cage. Auch von Anton Webern, Igor Strawinsky und Witold Lutoslawski der Isorhythmus wurde in einer Reihe von Kompositionen wieder angewendet.

Die Begriffe "Isorrhythmie" und "isoperiodisch" sind moderne Bezeichnungen, die nur in 1904 durch Friedrich Ludwig wurden entwickelt, um 14.- und 15. Jahrhundert Praxis der polyphonMotetten beschreiben.

Siehe auch

Fußnoten

  1. Hoppin, 1978, S.363

Quelle

  • Hoppin, Richard H. (1978). Mittelalterliche Musik. New York: W. W. Norton & Co. ISBN 0-393-09090-6 .

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