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Jacques Bergé | ||
| Allgemeine Information | ||
| Geboren | Brüssel, 14. Mai 1696 | |
| Verstorben | Brüssel, 16. November 1756 | |
| Staatsangehörigkeit | Belgien | |
| Land | Belgien | |
| Beruf | Bildhauer | |
| Bekannt aus | Sammlung Charles Van Herck, Skulpturen | |
Jacques Bergé oder Jacob Berger (Brüssel, 14. Mai1696 - Dort, 16. November1756) war ein Schnitzer und -Hacker. Sein Stil zeigt Merkmale des Übergangs zwischen Spätbarock, Rokoko und Neoklassizismus, durch den Einfluss seiner Lehrer François Delpier und Nicolas Coustou.[1]
Leben
Er war der Sohn von Lodewijk Berger und Elisabeth Vanden Borre. Nach einer Ausbildung in seiner Heimatstadt zog er nach Paris, wo er in die Lehre ging Nicolas Coustou. Zwei Jahre später reiste er weiter nach Rom und kennengelernt haben Pierre Le Gros der Jüngere. Bergé kehrte nach Brüssel zurück und wurde 1722 Freimeister des Meesters Vier gekrönt. Ab 1737 leitete er die Zeichenakademie. Er lebte als Junggeselle und wurde im Katharinenkirche.
Arbeit
Bergé war ein vielseitiger Bildhauer die sowohl mit Holz als auch mit Marmor arbeiteten. Seine spektakulärsten Aufträge erhielt er von den großen brabantischen Abteien.
1729 errichtete er ein Denkmal für die verstorbenen Äbte der Park-Abtei im Heverlee, mit markanten Personifikationen von Tod und Zeit.[2] Auch der Abtthron mit Statuen der Erzpriester Aaron und Melchisedek, stammt aus Bergé (1730). Später lieferte er auch die Holzskulpturen des Chorgestühls (1738), die jedoch 1828 verkauft wurden. Die Beichtstühle und andere Werke seiner Hand sind noch vorhanden.
Auch von der Norbertinerabtei von Ninove er erhielt umfangreiche Aufgaben. Das Prunkstück, die majestätische Kanzel von 1742, kann heute in Leuven besichtigt werden. Im Ninove es gibt noch ein originales Chorpult und Gräber u. a. von Abt Ferdinand Van der Haeghen (erbaut 1731 von Bergé mit Franz von Bouge und Jan Baptist van der Haeghen).
Das St.-Bavo-Kathedrale van Gent enthält ein Grabdenkmal, das Bergé 1745 für einen Bischof anfertigte Joannes Baptist De Smet.
Seine Heimatstadt erhielt 1751 einen Minerva-Brunnen Großer Sablon. Sie wurde von den Exilierten freiwillig gespendet Graf Thomas Bruce, als Dankeschön für die Gastfreundschaft, die ihm die Zennestad entgegengebracht hatte. Sie zeigt Minerva mit zwei Putten (Allegorien des Schelde und der Ruhm).
Bergés Arbeiten sind im RMFAB, es KMSKA und der Louvre:
- Aaron, in dem KMSKA
- EIN Sterbender Gladiator (1735, Marmor), im RMFAB[3]
- Das Unschuld
- Eine Büste von Augustin Coppens (1736, Terrakotta)
- Papst Gregor der Große
- Tod von Hananias und Saphira (weiß lackiertes Holz)
- Kreuzigung von Peter (Linderung)
Galerie

Melchisedech, KMSKA (Darlehen Kulturerbe-Fonds, König-Baudouin-Stiftung)

Aaron, KMSKA (Darlehen Kulturerbe-Fonds, König-Baudouin-Stiftung)

Sterbender Gladiator, RMFAB
-_La_mort_de_Saphira,_KBS-FRB.jpg/120px-Jacques_Bergé,_De_dood_van_Saphira_(Saffira)-_La_mort_de_Saphira,_KBS-FRB.jpg)
Der Tod Saphiras, KMSKA (Darlehen Kulturerbe-Fonds, König-Baudouin-Stiftung)

Die Kreuzigung des Petrus, KMSKA (Darlehen Kulturerbe-Fonds, König-Baudouin-Stiftung)
Namensvarianten
Der Künstler signierte oft "Jacobus Bergé". Sein Familienname wird auch als Berger en Vergé angegeben, sein Vorname als Jacques oder Jacob.
Externe Links
Literatur
- Philippe Malgouyres, Le 'Kreuzigung de Saint Pierre', une esquisse de Jacques Bergé au Louvre pour la Corporation des poissonniers de Bruxelles
, im: Revue du Louvre, 2004, Nr. 5, p. 73-76 - Willem Berge, Jacques Berge. Brüsseler Bildhauer, 1696-1756, Brüssel, Abhandlungen der Royal Academy of Sciences, Letters and Fine Arts of Belgium, 1986, ISBN 9065693645
- F. Donnet, "Note au sujet de la fontaine du Sablon à Bruxelles", in: Bulletin de l'Académie Royale d'Archéologie de Belgique, 1921
Quellen und Hinweise
- ↑* Terrakotta aus dem 17. und 18. Jahrhundert - The Van Herck . Collection Veröffentlichung der König-Baudouin-Stiftung S. 86 und 87 - Text von Frans Baudouin
- ↑Jan Klinckaert, Kristien Suenens und Stefan Van Lanic, Park Abbey in Heverlee
, Öffentliches Kunsteigentum Flandern, S. 33-34 - ↑Erworben 1984
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