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Jan Boldingh

Jan Boldingha (Outdoor-Pflege (Java, Indonesien), 3. Januar1915Schiedam, 4. August2003) war ein NiederländischChemiker.

Biografie

Nach einem Chemiestudium an der Universität Utrecht, Boldingh begann eine Doktorarbeit in der Gruppe von Fritz Kögla über Auxine, eine Pflanzenwachstumssubstanz, die 1942 zu einer Dissertation führte Synthetische Untersuchungen zum chromophoren System von Lumi-Auxon. Nach seiner Promotion arbeitete er einige Zeit an der Philips Physiklabor im Eindhoven, wurde 1944 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Unilever (1944: Forschungsabteilung von Van den Bergh und Jürgens in Rotterdam; 1946: Forschungsabteilung in Zwijndrecht; 1955: Unilever-Forschungslabor in Vlaardingen). Zwischen 1952 und 1967 gründete er mit H.A. Boekenoogen war Direktor des Labors, danach Vorsitzender des Vorstands bis zu seiner Pensionierung 1980. Ab 1964 war Boldingh zudem außerordentlicher Professor für Organische Chemie der Lipide an der Universität Utrecht.

Boldingh hatte ein breites wissenschaftliches Interesse, das es ihm ermöglichte, schnell die Anwendbarkeit verschiedener Analysetechniken wie (Gas-)Chromatographie, die Kopplung von Gaschromatographie und Massenspektrometrie, NMR und andere Formen der Spektroskopie zu erkennen. Durch die Kombination dieser Techniken war er in der Lage, komplexe Probleme anzugehen, wie beispielsweise die Formulierung eines kommerziell nützlichen Buttergeschmacks. Boldingh legte auch großen Wert auf die Ernährungsforschung, insbesondere auf die Rolle der Fette darin. Ein Höhepunkt war seine anregende Rolle bei der Erforschung von David A. van Dorp in die Rolle bestimmter ungesättigter Fettsäuren als Vorläufer für Prostaglandine (bestimmtes Arachidonsäure und Prostaglandin E2), mit denen das Labor intensiv zusammengearbeitet hat Sune Karl Bergström, die 1982 a Nobelpreis für seinen Beitrag zu dieser Arbeit erhalten würde.

Preise

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