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Jan Remmelink
Jan Remmelink
Bremsgestänge 1978
Geboren27. April1922 (Zelhem)
Verstorben15. Mai2003 (Groningen)
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Niederländisch
Alma MaterUniversität Utrecht
Funktionen
1988–1992Generalstaatsanwalt Bei der Oberster Gerichtshof der Niederlande
1967–1988Generalstaatsanwalt Bei der Oberster Gerichtshof der Niederlande
Liste der Generalstaatsanwälte beim Obersten Gerichtshof der Niederlande

Jan Remmelink (Zelhem, 27. April1922Groningen, 15. Mai2003) war ein Holländer Anwalt.

Remmelink promovierte am 24. Januar 1951 mit seiner Dissertation mit dem Titel Unerlaubte Berufsausübung im niederländischen Strafrecht. Sein Förderer war William Pompe. Er war von 1963 bis 1968 Professor Strafrecht und Strafverfahren bei der Universität Groningen und von 1974 bis 1989 Professor auf besondere Ernennung an der Vrije Universiteit Amsterdam.

Er war (von 1971 bis 1996) Herausgeber der Einführung in das Studium des niederländischen Strafrechts von D. Hazewinkel-Suringa. Er hat auch herausgegeben (ebenfalls von 1971 bis 1996) Das Strafgesetzbuch von T. J. Noyon, herausgegeben von G.E. Langemeijer. Er hat auch zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht, unter anderem über Auslieferung und der Verkehrsordnung.

Vom 19. Dezember 1967 bis 11. März 1988 arbeitete er als Rechtsanwalt und vom 11. März 1988 bis 1. Mai 1992 als Generalstaatsanwalt Bei der Hoher rat.

International bekannt wurde Remmelink durch seinen Vorsitz der nach ihm benannten Regierungskommission (Remmelink-Kommission), die 1991 einen Bericht mit dem Titel "Medizinische Entscheidungen am Lebensende" über die Euthanasie-Praxis in den Niederlanden. Remmelink war Mitglied der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften.

Vorgänger:
W.J.M. Berger
Generalstaatsanwalt am Obersten Gerichtshof
1988–1992
Nachfolger:
Th.B. zehn Kate