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Johan Sanctorum | ||||
Johan Sanctorum im Jahr 2011 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 23. Juni1954 | |||
| Geburtsort | Ostende | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Herausgeber | Van Halewyck Verlag,Durchbruch im Verlagshaus | |||
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Johan Sanctorum (Ostende, 23. Juni 1954) ist flämisch gesinnt Kulturphilosoph, Meinungsmacher und Publizist.
Lebenszyklus
Sanctorum studierte Philosophie und Kunstgeschichte an der Freie Universität Brüssel. Als Essayist publiziert er in verschiedenen Zeitschriften und Zeitschriften sowie auf seiner eigenen Website "Visionair Belgium". Kunst, Kultur, Musik, Architektur, Medien und Politik sind wiederkehrende Themen.
2004 kam er mit dem Studio des italienischen Architekten/Urbanisten in Mailand in Kontakt Aldo Rossic, Was dazu geführt hat Passione Urbana, ein Buch über Stadtkultur und Stadterneuerung. Sanctorum befürwortet organisches Stadtdesign mit Berücksichtigung der menschlichen Dimension und des kollektiven Gedächtnisses. Alfredo De Gregorio hat das Projekt gesponsert.
In den späten 2000er Jahren wurde Sanctorum als Publizist innerhalb der flämischen Bewegung aktiver. 2008 zum Beispiel die Aufsatzsammlung Islam in Europa: Dialog oder Zusammenstoß? in denen sieben progressiv Meinungsmacher (inkl Geert van Istendael, Benno Barnard, Mimount Bousaklac und Rick Pinxten) Beitrag zum Wertekonflikt zwischen den Islam und der westliche Modernität.[1][2]. In dieser Zeit war er auch als selbstständiger Texter bei der rechtsextremen partei Vlaams Belang. Er schrieb als Ghostwriter nahm an verschiedenen Veröffentlichungen und Reden des damaligen Vorsitzenden teil Bruno Valkeniers und später auch Gerolf Annemans, für die er das Buch geschrieben hat 1914-2014: Vom Schützengraben zur Republik schrieb[3]. Sanctorum ist als flämischer Republikaner bekannt und hat 2008 das Manifest der Gravensteen-Gruppe. Als Mitglied der Denkgruppe/des Debattierclubs res publica arbeitet er für die Teilung Belgiens.
Im Januar 2009 wurde die Essaysammlung unter seiner Redaktion veröffentlicht published Die Flämische Republik: Von der Utopie zum Projekt. Darin haben er und acht andere kritische pro-flämische Intellektuelle (einschließlich Matthias Storme, Ludo Abicht, Jef Turf, Peter De Roover, Conrad Elst und Eric Defoort) die belgische Konstruktion und der flämische Wunsch nach Unabhängigkeit, unabhängig davon, ob sie mit der europäischen verbündet sind oder nicht Republikaner Ideen.[4] Im Oktober 2009 veröffentlichte er unter anderem mit einem Kommunikationswissenschaftler Frank TheVIS und Karel AnthierensMedien und Journalismus in Flandern, eine kritische Sammlung von Essays über Mittelmäßigkeit, Kommerzialisierung (Sensibilität) und politische Korrektheit der flämischen Medien, auch bekannt als vierte Potenz erwähnt.[5]
2014 brach er mit dem Vlaams Belang, weil er nach eigener Aussage der republikanischen Geschichte immer wieder den harten einwanderungsfeindlichen Diskurs der Filip Dewinter.[6]
Im Mai 2018 veröffentlichte er Der längste Marsch in dem er seinen Standpunkt darlegt Mai '68 und sein 50-jähriger Einfluss.[7] 2019 veröffentlichte er Nach den Nachrichten kommen die Nachrichten mit seiner Vision in den flämischen Medien. [8]
erschienen im Jahr 2020 Politisch inkorrekt, das mit den beiden vorherigen Büchern ein Triptychon bildet. Die Autorin bezieht Stellung gegen politisch korrekte Tabus und setzt auf eine radikale Erfahrung der Meinungsfreiheit.
Sanctorum ist hauptsächlich als unabhängiger Publizist und Blogger tätig. Seine Texte sind ausgesprochen polemisch, kritisch reflektierend und oft ironisch im Ton. Er ist unter anderem Kolumnist für das Webmagazin Durchbruch. Im September 2019 kopierte dieses Webmagazin einen Beitrag von ihm Romelu Lukaku, mit dem Titel "Mannaffe nimmt Strafe (und Punkte)" nach Protest zurück.[9] Chefredakteur Pieter Bauwens räumte ein, dass die Grenzen des Anstands überschritten seien und entschuldigte sich. Sanctorum selbst tat dies nicht, bestritt die Rassismusvorwürfe und sprach von einer Verbeugung vor dem politische Korrektheit.[10]
Privatleben
Johan Sanctorum ist der Vater des ehemaligen Grünen-Politikers Hermes Sanctorum (°1981). Er hat auch einen jüngeren Sohn, Tristan Sanctorum (°2003), aus zweiter Ehe.
Literaturverzeichnis
| Literaturverzeichnis als Autor | ||||||
| Jahr | Titel | Übersetzung | Herausgeber | ISBN | Bemerkungen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | Passione urbana: Alfredo De Gregorios Manifest für eine Stadt der Menschen | rularta | 9789054668619 | |||
| 2008 | Islam in Europa: Dialog oder Zusammenstoß? | Van Halewyck | 9789056178703 | redaktionell | ||
| 2009 | Medien und Journalismus: In Flandern kritisch hinterfragt | Van Halewyck | 9789056179571 | mit Frank Thevissers, Carl Devos und Karel Anthierens | ||
| 2009 | Die Flämische Republik: Von der Utopie zum Projekt. Ideenspuren zur flämischen Unabhängigkeit. | Van Halewyck | 9789056179038 | redaktionell | ||
| 2018 | Der längste Marsch | Durchbruch | 9789492639158 | |||
| 2019 | Nach den Nachrichten kommen die Nachrichten | Durchbruch | 9789492639158 | |||
| 2020 | Politisch inkorrekt, warum (Selbst-)Zensur gesundheitsschädlich ist | Durchbruch | 9789492639455 | |||
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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