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John Barth

John Barth (Cambridge, 27. Mai 1930) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Leben und Arbeiten

Barth studierte zunächst Musiktheorie und Orchestrierung, war von 1953 bis 1995 Professor an verschiedenen amerikanischen Universitäten und widmete sich ab Ende der 1950er Jahre auch dem Schreiben.

Barth gilt als Postmodernist Schriftsteller. Wichtig in seiner Arbeit sind Themen wie Identität, aber auch Abbruch und Selbstmord. Auffallend ist sein häufiger Einsatz von metafiktional Elemente. Sein umfangreiches Epos Der Sot Weed Faktor (eine pseudohistorische, nihilistisch Roman über den Dichter des 17. Jahrhunderts Ebenezer Cooke) gilt als wegweisendes Werk der Postmoderne.

Barths Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Nationaler Buchpreis. Trotz seines internationalen Ruhms wurden seine Bücher noch nicht ins Niederländische übersetzt.

Literaturverzeichnis

Fiktion

  • Die schwimmende Oper (1956)
  • Das Ende der Straße (1958)
  • Der Sot Weed Faktor (1960)
  • Giles Goat-Boy oder The Revised New Syllabus (1966)
  • Lost in the Funhouse: Belletristik für Print, Tonband, Live-Stimme (Geschichten) (1968)
  • Chimäre (Romanen) (1972)
  • BRIEFE (1979)
  • Sabbatical: Eine Romanze (1982)
  • Die Gezeitenwassergeschichten (1987)
  • Die letzte Reise von Somebody the Sailor (1991)
  • Es war einmal: Eine schwebende Oper (autobiografische Novelle) (1994)
  • Weiter mit der Geschichte (Geschichten) (1996)
  • Coming Soon!!!: Eine Erzählung (2001)
  • Das Buch von zehn Nächten und einer Nacht: Elf Geschichten (2004)
  • Wo sich drei Straßen treffen (Romanen) (2005)
  • Die Entwicklung (2008)

Sachbücher

  • Das Freitagsbuch (1984)
  • Weitere Freitage (1995)

Literatur und Quellen

  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0

Externe Links