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Josephus Hendrikus (Jos) Lensink (Amsterdam, 1939 - Haren, 2020) ist ein NiederländischPhilosoph.
Jos Lensink hat studiert Philosophie und Psychologie. Von 1972 bis 2002 war er Lehrer an der Universität Groningen. In seinen jungen Jahren war Lensink ein Christian Denker, wuchs aber später zu einem Vertreter der Dialektischen Materialismus und ein echter Berufsbruder von Hans Heinz Holz, mit dem er auch in seiner politischen Vision recht eng verbunden ist. In den 1980er Jahren als Gegner des Verschwindens der CPN im GrünLinks, beteiligt an der Erstellung der VCN und später die NCPN.
Obwohl er selbst Materialist ist, ist Lensink Spezialist auf dem Gebiet der Deutscher Idealismus. Er ist bekannt für seine abstrakten Abhandlungen über die Beziehung zwischen Erkenntnistheorie (selbst Gnoseologie erwähnt) und Ontologie und für seine merkwürdige, manchmal etwas unnachahmliche Sprache. 1994 promovierte er über Das Wagnis der umfassenden Vernunft. Lensink war auch an der kritischen Psychiatrie aber distanziert sich gewissermaßen von den Antipsychiatrie. Philosophie-didaktisch er hatte großen Einfluss auf Johan Binnema, der ihm mehrere Jahre in Groningen assistierte und ihm später kurzzeitig als Philosophielehrer an der Pädagogik. Jos Lensink ist der Cousin des Schauspielers Ton Linse.
Bibliographie (Auswahl)
- Antipsychiatrie: Praktische Möglichkeiten und theoretische Grenzen, Groningen: Kon Staple Publishers 1981
- Dialektische Konstruktion des Ganzen, Groningen: Verlag Konstapel 1983 (zusammen mit Hans Heinz Holz, Jeroen Bartels und Detlev Patzold)
- Dialektik als offenes System, Groningen: Uitgeverij Konstapel 1985 (zusammen mit Hans Heinz Holz, Jeroen Bartels und Detlev Pätzold)
- Das Wagnis der umfassenden Vernunft: Die Frage der Metaphysik in einer entweihten Welt, Kampen: Kok Agora 1994