WikiDer > Jurek Becker

Jurek Becker (ódź, 30. September 1937 – Daumen, 14. März 1997) war ein Polieren-Deutsch Schriftsteller und Dissident.
Leben und Arbeiten
Becker wurde 1937 als Kind von jüdisch Eltern und wuchs in der Ghetto Lodz. Als er fünf Jahre alt war, wurde er in die Konzentrationslager von Ravensbrück abgeschoben und später nach Sachsenhausen. Seine Mutter starb während der Holocaust, aber Jurek und sein Vater überlebten. Nach dem Krieg waren beide wieder vereint und lebten zusammen in Ost-Berlin.
Becker ging Ende der fünfziger Jahre Philosophie studieren, wurde aber wegen seiner unangepassten Ansichten von der Universität verwiesen. In den sechziger Jahren begann er zu schreiben. Sein Werk ist am bekanntesten Jakob der Lügner (Jacob the Liar, 1969), die später zweimal verfilmt wurde. Viele seiner Werke thematisieren neben dem Holocaust auch den Holocaust Jakob der Lügner zum Beispiel auch Der Boxer und Bronsteins Kinder. Seine Romane und Erzählungen zeugen von einem spirituellen Erzähltalent, das in jüdischen Traditionen verwurzelt ist. Becker hat auch regelmäßig geschrieben Szenarien und Skripte.
Mitte der siebziger Jahre wurden Beckers abweichende Ansichten immer mächtiger, und es fiel ihm schwer, etwas zu veröffentlichen oder zu senden. Nachdem er ein Petition hatte gegen die Verbannung des Schriftstellers und Sängers unterschrieben Wolf Biermann 1977 ließ er sich mit Zustimmung der DDR-Behörden in West-Berlinwo er sein Schreiben fortsetzte. In den letzten zehn Jahren seines Lebens schrieb er auch viele Drehbücher für die Westdeutsche Fernsehen.
Becker starb 1997 im Alter von 59 Jahren an Dickdarmkrebs.
Literaturverzeichnis
- Jakob der Lügner (1969)
- Irreführung der Behorden (1973)
- Der Boxer (1976)
- Schlaflose Tage (1978)
- Nacht der ersten Zukunft (1980) – Geschichten
- Aller Welt Freund (1982)
- Bronsteins Kinder (1982)
- Amanda Herzlos (1992)
- Warnung vor dem Schriftsteller (1990) – Vorträge
- Liebling Kreuzberg (1986 - 1988) – Fernsehserien
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
- Sander L. Gilman: Jurek Becker. Diese Biografie. Ullstein, 2002, ISBN 3-548-60458-7
Externe Links
- (das) Lebensverlaufstabelle
- (das) Biografie
- (das) Informations- und Bildungsmaterialien
- (das) Ich kann meine Bücher nicht – Interview