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Jürgen Ponto | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geboren | 17. Dezember1923 | |||
| Geburtsort | Bad Nauheim | |||
| Verstorben | 30. Juli1977 | |||
| Ort des Todes | Frankfurt am Main | |||
| Land | ||||
| Unternehmen | Dresdner Bank | |||
| Funktionen | ||||
| 1969-1977 | Vostandsvorsitzender | |||
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Jürgen Ponto (Bad Nauheim, 17. Dezember1923 - Frankfurt am Main, 30. Juli1977) war ein Deutsche Bankier, der von Angehörigen der zweiten Generation der Rote Armee Fraktion.
Nach dem Abitur in Hamburg Ponto wurde einberufen für die Wehrmacht. Biene Stalingrad er wurde schwer verletzt, woraufhin er 1944 aus dem Militärdienst entlassen wurde. Nach dem Krieg arbeitete Ponto als Rechtsanwalt und machte dann Karriere bei der Dresdner Bank. 1977 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bank.
Mord
Am Sonntag, den 30. Juli 1977, waren Ponto und seine Frau Ignes in ihrer Villa in Oberursel packen für einen urlaub in Rio de Janeiro. Sie erwarteten Besuch von Susanne Albrecht, die Tochter eines College-Freundes von Ponto. Albrecht traf gegen 17:10 Uhr in Begleitung von zwei Fremden ein, die später identifiziert wurden als Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar. Albrecht schenkte Pontos Frau einen Strauß roter Rosen. Als seine Frau weglief, um eine Vase zu holen, wurde Ponto von Mohnhaupt und Klar fünfmal erschossen. Er starb später am Tag an seinen Verletzungen. Die drei Terroristen entkamen mit Hilfe von Peter-Jürgen Boock der draußen in einem Auto wartete. Das Motiv für den Mord blieb lange Zeit unklar. Die Justiz ging davon aus, dass es sich um eine verpfuschte Entführung handelte. Nach ihrer Verhaftung im Jahr 1990 erklärte Albrecht jedoch, Ponto habe sich nicht gewehrt.