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Kabinett – Merkel I | ||||
| Kabinett in Deutschland | ||||
| Premierminister | Angela Merkel(Kanzler) | |||
| Parteien) | CDU/CSU–SPD | |||
| Politische Farbe | Christlich Demokratisch–Sozialdemokratie (Große Koalition/Center) | |||
| 2005–2009 | ||||
| Start | 22. November2005 | |||
| Hausmeister | 27. September2009 | |||
| Ende | 28. Oktober2009 | |||
| Vorgänger | Schröder II | |||
| Nachfolger | Merkel II | |||
| Staatsoberhaupt | Horst Köhler | |||
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Es Kabinett – Merkel I war es Deutsche Kabinett vom 22. November 2005 bis 28. Oktober 2009. Das Kabinett wurde von den politischen Parteien gebildet Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)-Christlich-Soziale Union (CSU) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) nach dem Wahlen 2005. Angela Merkel der Parteivorsitzende der CDU diente als Kanzler und Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier der SPD Vizekanzler.
Koalitionsvertrag
CDU, CSU und SPD waren sich einig 2005 auf ihren Parteitagen mit dem deutschen Koalitionsvertrag. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte der Scheinehe zwischen den Parteien aufgeführt.
Schnitte
Im Jahr 2007 werden 35 Milliarden Euro gekürzt, damit das Haushaltsdefizit des Landes nicht wieder über drei Prozent steigt. Dann würde Deutschland erneut gegen den Stabilitätspakt verstoßen und eine milliardenschwere Geldstrafe der EU-Kommission riskieren.
Steuern
- Die Mehrwertsteuer wird 2007 von 16 auf 19 Prozent erhöht. Der Großteil des Erlöses muss die Haushaltslücke schließen. Der Rest reduziert die Prämie des Arbeitnehmers, wodurch die Arbeit billiger wird.
- Es wird eine umstrittene „Reichsteuer“ von drei Prozent für Personen geben, die mehr als 250.000 Euro pro Jahr (Alleinstehende) bzw. 500.000 Euro pro Jahr (Ehepaare) verdienen.
Renten
- Schrittweise Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre im Jahr 2012.
Föderalismus
- Auf diese Reformmaßnahmen einigten sich die Parteien schnell: Das Verhältnis zwischen den Ländern und dem Bund, auch in finanzieller Hinsicht, wird neu geprüft. Ziel ist eine effizientere Verwaltung.
Außenpolitik
- Der mögliche EU-Beitritt der Türkei war im Wahlkampf ein umstrittenes Thema. Die SPD wollte die Vollmitgliedschaft und die CDU hielt eine "privilegierte Partnerschaft" für ausreichend. Im Koalitionsvertrag wurde ein Kompromiss in der Formulierung "Verhandlungen mit dem Ziel des Beitritts" gefunden.
- Transatlantische Beziehungen müssen wiederbelebt, aber auch die Bindungen an die EU gestärkt werden, sagt die neue Koalition[1].
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Wissenswertes
- Neun Amtsinhaber hatten Erfahrungen als Professoren oder Wissenschaftler: Angela Merkel (Physiker), Frank-Walter Steinmeier (Anwalt), Wolfgang Schäuble (Steueranwalt), Brigitte Zypries (Anwalt), Karl-Theodor zu Guttenberg (Anwalt), Franz Josef Jung (Anwalt), Annette Schavan (Politikwissenschaftler), Ursula von der Leyen (medizinisch) und Thomas de Maizière (Anwalt).
- Sieben Funktionäre waren einst Parteivorsitzende: Angela Merkel (2000–2018) und Wolfgang Schäuble (1998–2000) für die CDU, Franz Müntefering (2004–2005, 2008–2009), Frank-Walter Steinmeier (2008), Sigmar Gabriel (2009–2017) und Olaf Scholz (2018) für die SPD und Horst Seehofer (2008–2019) für die CSU.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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