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Kamp Kloosterhaar

Camp Kloosterhaar war ein Arbeitslager am Groenedijk in der Nähe klösterliches Haar im Overijssel.

Einrichtung

Das Lager wurde 1938 für die Beschäftigung geöffnet. Das Camp Kloosterhaar bestand aus zwei langen Wohnbaracken mit zwölf Wohneinheiten, einer Kantine, einer Küche mit Unterkunft für den Koch/Verwalter, einer Waschküche und einem Schälraum. Das Lager war geeignet für 96 Arbeiter. Die im Lager untergebrachten Arbeitslosen wurden zur Rodung von Brachland eingesetzt. 1939 wurde das Lager in die Arbeitserweiterung.

Jüdische Zeit

Der Advent

Im April 1942 G. J. Reusink, der Koch / Verwalter, wies an, das Lager zu räumen und in Ordnung zu bringen jüdisch Arbeitskräfte. Ihr Alter reichte von 17-55 Jahren. Oft waren es Vater und Söhne. Sich verstecken sie wagten es nicht, aus Angst vor Repressalien gegen verbliebene Verwandte. Die erste Gruppe traf am 10. Juli ein. sie kamen heraus Groningen (Stadt und Provinz) und wurden vom Bahnhof entfernt Marienberg mit dem Bus zum Camp gefahren. Dort mussten sie von einem geführt werden NS B'mache landwirtschaftliche Arbeit für die Niederländisches Heideunternehmen. Später kamen Juden aus Nordbrabant.

Abfahrt

Freitag, der 2. Oktober war Sabbatnacht. Deutsche Soldaten betraten das Gelände in Lieferwagen und baten um Unterschlupf. Am 3. Oktober 1942, Jom Kippurdie Arbeiter wurden von ihnen mitgenommen. Unter der Bewachung deutscher Soldaten mussten sie gehen Bergentheim gehen, wo sie aus den Männern am NS-Bahnhof aussteigen Camp Balderhaar schlagen. Sie durften ihr Gepäck in einem Karren mitnehmen. Der Zug brachte die Männer durch Zwolle zu Camp Westerbork.

Das leere Lager wurde dann genutzt, um evakuierte Familien aus der Küstenregion unterzubringen. Diese Menschen mussten ihre Häuser für den Bau des Atlantikwall.

Der Abriss

Camp Kloosterhaar wurde 1949 beim Bau des Van Roijensweg weitgehend abgerissen. Die Mensa dient seit vielen Jahren als Vereinsgebäude. Dies war nicht mehr nötig, als 1964 die alte Grundschule in ein Gemeindehaus umgebaut wurde. Das Gelände und die Kaserne wurden an die Familie Botter verkauft, die auf dem Grundstück einen Friseur- und Schmuckladen eröffneten.

Literatur

  • Oord, N. van der jüdischen Lager. Hrsg. Kok, Kampen, 2003. Seiten. 365, Abb., lit. Zuordnung, Fotobegründung.
  • Ekkel, F. ua Jüdische Arbeitslager Balderhaar und Kloosterhaar. Hrsg. Arbeitsgruppe zu jüdischen Arbeitslagern, Kloosterhaar, 2005. Seiten. 20, Abb., Rechenschaftspflicht.

Siehe auch

Externe Links