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Camp Balderhaar | ||
| Inbetriebnahme | 1938 | |
| Geschlossen | 1953 | |
| Ort | klösterliches Haar (Hardenberg) | |
| Verantwortliches Land | Die Niederlande | |
| Koordinaten | 52° 31′ N, 06° 42′ O | |
| Administrator | wv | |
Camp Balderhaar, Foto undatiert | ||
Camp Balderhaar, Biene klösterliches Haar war ein Arbeitslager das kurz vor dem Zweiter Weltkrieg wurde im Rahmen der Beschäftigung.
Struktur
Camp Balderhaar befand sich auf der Erweiterter Broekdijk in der Nähe des Dorfes Kloosterhaar und wurde 1938 zu Arbeitszwecken gebaut. 1939 wird es von der übernommen Nationales Amt für Arbeitserweiterung. Bis Anfang Januar 1942 lebten arbeitslose Niederländer im Lager. Sie mussten Brachland räumen. Das Lager bot Unterkunft für 96 Arbeiter. Der Leiter des Lagers war ein Koch/Verwalter.
Jüdische Zeit
Von Januar 1942 bis zur Nacht vom 2. auf den 3. Oktober (Jom Kippur) ab diesem Jahr diente das Lager als Puffer für Westerbork. Jüdische Männer lebten in dieser Zeit als Arbeiter im Lager und wurden bei Ausgrabungsarbeiten eingesetzt. In dieser Nacht wurden alle jüdischen Männer aus den Arbeitslagern, auch die aus dem Lager Balderhaar, in das Lager Westerbork deportiert. Ihnen war gesagt worden, dass dort die Familienzusammenführung stattfinden würde. Die Reise nach Bahnhof Bergentheim musste zu Fuß gemacht werden. Von dort ging der Transport mit der Bahn. Die Arbeit im Lager wurde als Besetzung bezeichnet. Die zumutbare Ration wurde nach einiger Zeit erheblich kleiner, da die Besatzer es nicht für nötig hielten, den Juden ausreichend Nahrung zu geben.
Spätere Periode
Zwischen 1943 und 1945 wurden im Lager Balderhaar Familien, die von den Deutschen beim Bau des Atlantikwall wurden aus ihrer Heimat in der Küstenregion vertrieben, das Lager wurde 1953 abgerissen. Jetzt wird auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Sand abgebaut.
Literatur
- Oord, N. van der jüdischen Lager. Hrsg. Kok, Kampen, 2003. p. 365, Abb., lit. Zuordnung, Fotobegründung.
- Ekkel, F. ua Jüdische Arbeitslager Balderhaar und Kloosterhaar. Hrsg. Arbeitsgruppe zu jüdischen Arbeitslagern, Kloosterhaar, 2005. Seiten. 20, Abb., Rechenschaftspflicht.