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Karl Dalli | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Emden, 1. Februar 1941 | |||
| Verstorben | 23. November 2020 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Schauspieler, Sänger, Moderator | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Karl Dalli (Emden, 1. Februar1941 - 23. November2020[1]) war ein Deutsche Schauspieler, Sänger, Komiker und Moderator.
Jugend und Bildung
Karl Dall wurde als Sohn eines Schuldirektors und einer Lehrerin geboren. In der zehnten Klasse verließ er das Gymnasium und machte eine Ausbildung zum Schriftsetzer in einer Druckerei in . lernen.
Werdegang
Als Schauspieler
1967 gründete er mit Ingo Insterburg, Jürgen Barz und Peter Ehlebracht die Comedian-Gruppe Insterburg & Co, bei der er bis Ende der 1970er Jahre blieb. Radio Bremen-Serie Musikschubladen das Quartett wurde hauptsächlich bekannt. Nach der Auflösung des Quartetts begann Dall eine Solokarriere als Bühnenkünstler und arbeitete auch für das Fernsehen. WDR-Produktion Plattenküche 1979 trat er in mehreren Episoden als Kantinenkoch Karl Toffel in zahlreichen Sketchen auf.
In der von Kurt und Paola Felix präsentierte Sendung Verstehen Sie Spaß (ARD) von 1983 bis 1990 war er unter anderem als chaotischer Filmemacher und Witzbold vertreten.
Als Moderator
Im deutschen Radioprogramm von Radio Luxemburg Dall präsentierte eine Nonsens-Show. Im regionalen TV-Programm von Südwesten 3 er hatte eine Form von unsinnigen Gesprächen entwickelt. Dann RTL war Ende 1984 auf der Suche nach einem Nachfolger für Mike Krüger, Dall war eine natürliche Wahl. Im Januar 1985 seine Sendung Dall-As uraufgeführt und ab August bis Ende 1991 alle 14 Tage ausgestrahlt. Das Konzept des Programms war es, Gäste zu ärgern und zu provozieren. Der Sänger Roland Kaiser hatte die Sendung nach einer provokanten Bemerkung wütend verlassen, und er rief die Wildecker Herzbuben Wildecker Speckbuben. Nach seinem Übergang zu Sat.1 sein Programm war da unter dem Titel Jux und Dallerei fortgesetzt.
Ab 1991 moderierte Dall die Sendung zwei Jahre lang Koffer Hoffer Biene Tele 5. 1996 war er Mitglied des Gründungsensembles der by Rudi Carrell produzierte Sendung 7 Tage, 7 Köpfe (RTL). Unstimmigkeiten zwischen Carrell, der seine Programme präzise plante, und dem spontanen Dall führten 1997 zu seinem Ausscheiden aus dem Ensemble.
Außerdem präsentierte er die Sendungen bei RTL Karls Kneipez (1997), Die Karl-Dall-Show (1999 bis 2000) und at Kabel 1Weißt du noch? Das Retro-Quiz (2003 bis 2004). Dalls Autobiographie wurde im September 2006 mit dem Titel Auge zu und durch. Im Oktober 2012 feierte er mit dem Ein-Mann-Theaterstück Der Opa des isländisch Autor Bjarni Haukur Thorsson Premiere. Dies war sein erstes Theaterstück. Seit Mai 2015 ist er mit seinem neuen Live-Programm dabei Der alte Mann will noch mehr auf seinem Weg, in dem er ein Profil seiner Fähigkeiten aus den vergangenen Jahrzehnten zeigt. Im September 2016 schickte der Sender Tele 5 die zwölfteilige Dokusoap Alte Jungs auf Tour von. Innerhalb von 21 Tagen vier ehemalige Showmaster, darunter Jörg Dräger, Frederic Meisner, Björn-Hergen Schimpf und Harry Wijnvoord das Jakobsweg gehen. Während dieses mehrwöchigen Fernsehspaziergangs war Dall Reiseleiter, Moderator und Kommentator.
als Sänger
Karl Dall nahm weiterhin Singles auf, von denen einige erfolgreich waren und die Charts erreichten. Das Stück Diese Scheibe ist ein Hit kann als Parodie auf das Popmusikgeschäft angesehen werden. Weitere Erfolgstitel waren Millionen Frauen lieben mich, Heute schütte ich mich zu und Der älteste Popper der Stadt. Dalls Aufnahmen fielen hauptsächlich in das Nonsense-Genre, in dem er mehr spricht als singt. Dabei verändert er ironisch sein Umfeld, flirtet oft mit Charakteren, die sich für attraktiv und beliebt halten, die aber eigentlich nur kleine Fische sind Hoppla, jetzt komm ich, auf dem Dall alte Seemanns- und Volkslieder aus Hamburg aufführte, darunter Lieder von Hans Albers. Seit 2005 tritt er auch zusammen mit Ingo Insterburg.
Rechtsprechung
Im September 2014 wurde er wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung angeklagt und angeklagt schweizerisch Journalist, was er jedoch bestritt; der Ankläger soll Dall selbst beschuldigt habenStiele haben. Der Prozess führte schließlich zu Dalls Freispruch, da die Staatsanwaltschaft den Fall im Berufungsverfahren zurückzog.
Privatleben
Karl Dall ist seit 1971 verheiratet und hat eine Tochter, die als Stuntfrau in Kanada, und ein Enkel. Er hat zwei Schwestern und einen Bruder (Otto). Karl Dall lebte vor kurzem in Hamburg Eppendorf.
Sein markantes Aussehen mit dem herabhängenden rechten Auge ist das Ergebnis eines Geburtsfehlers namens Ptosis.
Auszeichnungen
- 1969: Ernst-Lubitsch-Preis für "Quartett im Bett"
- 1993: Preis des beleidigten Zuschauers
- 1999: Deutscher Comedypreis Ehrenpreis für sein Lebenswerk
Filmografie
- 1963: Winnetou 1. Teil
- 1964: Freddy und das Lied der Prärie
- 1967: Pension Clausewitz
- 1968: Quartett in Bett
- 1969: Charleys Onkel
- 1969: Königin der Nacht
- 1969: Der Bettenstudent oder: Was mach' ich mit den Mädchen?
- 1970: Hänsel und Gretel verlieben sich im Wald
- 1970: Humor ist, wenn man trotzdem singt (tv)
- 1970: Berlin-Geflüster (TV)
- 1971: Wir sind verlauste Affen - Ein Stück deutscher Geschichte (tv)
- 1971: Diese Computershow
- 1972: Die Autozentauren
- 1972: Insterburg & Co. (FERNSEHER)
- 1974: Chapeau-Claque
- 1976-1979: Am laufenden Band, 3 Folgen (TV)
- 1977: Nur Engel singt schöner... als Insterburg & Co. (FERNSEHER)
- 1979: Noch 'ne Oper
- 1980: Erben wird signalisieren!
- 1980: Panikzeiten
- 1983: Gib Gas – Ich will Spaß
- 1983-2004: Verstehen Sie Spaß?, 30 Folgen (TV)
- 1983: Das verrückte Strandhotel / Dirndljagd am Kilimandscharo
- 1983: Sunshine Reggae auf Ibiza
- 1984: Helga und die Nordlichter (Gastauftritt als Kartenverkäuferin)
- 1984: Ein irres Gefühl
- 1985: Dreieinhalb Portion
- 1985-1991: Dall-As, RTL
- 1987: Hals über Kopf (Gastauftritt als Chirurg)
- 1987-2006: Gesetze, das ist..?, 5 Folgen (Fernsehen)
- 1988: Starke Zeiten
- 1988: Der Senkrecht-Starter
- 1989: Meister Eder und sein Pumuckl (2. Staffel, Folge 23)
- 1992-1994: Jux & Dallerei, Sat.1
- 1994: RTL Samstag Nacht (1. Staffel, Folge 15)
- 1994: Heinz-Erhardt-Gala (Fernsehen)
- 1994-1995: Klug intelligent (Stimme)
- 1995: RTL Samstag Nacht (3. Staffel, Folge 5)
- 1995: Alfredissimo! - Kochen mit Bio
- 1996: Sylter Geschichten (2. Staffel, Folge 7)
- 1996-1999: Die Harald Schmidt-Show, 5 Folgen (Fernsehen)
- 1997: Karls Kneipe (Fernsehen)
- 1997: RTL Samstag Nacht (4. Staffel, Folge 30)
- 1999: Hans im Glück
- 1999: Die Karl-Dall-Show (TV)
- 2001: König der Winde
- 2001: 60 Jahre Karl Dall (Fernsehen), ARD
- 2003: Suche impotenter Mann fürs Leben
- 2003-2004: Genial daneben, 5 Folgen (TV), Sat 1
- 2005: Teufels Kuche (TV), RTL
- 2006: Die Pro 7 Marchenstunde: Rotkäppchen – Wege zum Glück
- 2007: Hausmeister Krause (Episode der Untergang) (7. Staffel, Folge 4), Sat.1
- 2007: Lafer! Feuerzeug! nett! (TV), ZDF
- 2007: Das perfekte Promi-Dinner (TV), Vox
- 2008: African Race – Die verrückte Jagd nach dem Marakunda (Fernsehfilm), RTL
- 2008: Pension Schmidt
- 2008: Krömer – Die Internationale Show (2. Staffel, Folge 7) (TV), RBB
- 2010: Nina! Die große Geburtstagsshow (TV)
- 2010: Die große Geburtstagsshow - 60 Jahre ARD (tv)
- 2011: Großstadtrevier (24. Staffel, Folge 6), Das Erste
- 2011: Gegengerade
- 2012: Paradies (2. Staffel, Folge 7) (TV), ZDF
- 2012-2014: Notruf Hafenkante, 7 Folgen, ZDF
- 2013: Großstadtrevier, (27. Staffel, Folge 3), Das Erste
- 2015: Der Klügere kippt nach, (2. Staffel, Folge 2), Tele 5 (Gast)
- 2015: Der Liebling des Himmels (Gastauftritt als Patient)
- 2015: Otto: Born um zu blödeln, ZDF (Gast)
- 2016: Old Guys on Tour, Tele 5 (Moderatorin)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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