WikiDer > Karl Wolff

Karl Wolff
Karl Wolff
Karl Wolff als SS-Gruppenführer
Spitzname"Wölffchen"
Geboren13. Mai1900
Darmstadt, Hessen, Deutsches Kaiserreich
Verstorben17. Juli1984
Rosenheim, Bayern, Bundesrepublik Deutschland
RuheplatzFriedhof Prien am Chiemsee, Bayern, Deutschland[1][2][3]
LandschaftFlagge von Deutschland (1867-1918).svgDeutsches Kaiserreich
Flagge von Deutschland (3-2 Seitenverhältnis).svgWeimarer Republik
Flagge von Nazi-DeutschlandNazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
TeilKriegsfahne von Deutschland (1921–1933).svgReichswehr
balkenkreuz.svgHerr
Dienstjahre1917 - 1920[4]
1931 - 1945
RangHH-SS-Obergruppenführer-Kragen.pngSS-Obergruppenführer.jpg
SS-Obergruppenführer und Allgemeines in dem Waffen-SS
EinheitLeibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) No. 115
29. April 1917[4]
2./II./1. SS-Standard
13. Oktober 1931[4]
Sturmverwalter/SS-Sturm 2./II./1. SS-Standard
Dezember 1931 -
19. Januar 1932[4]
Auftrag2./II./1. SS-Standard
19. Januar 1932[4]
Adjutant Ritter von Epp
13. März 1933 -
15. Juni 1933[4]
Adjutant RFSS
6. September 1933 -
06.04.1934[4]
ChefadjutantRFSS
9.11.1935 -
9. November 1936[4]
KommandantPrager Burg
15. März 1939 -
21. März 1939[4]
Höchster SS- und Polizeioffizier in Italien
23. September 1943 -
8. Mai 1945[5][4]
Personalstab Reichsführer-SS
8. Juni 1939 -
8. Mai 1945[6][4]
Bevollmächtigter General d. Deutsche Wehrmacht in Italien u. Befehlshaber im Rückwärtigen Heersesgebiet Italien
26. Juli 1944 -
2. Mai 1945[4]
Schlachten/KriegeErster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

AuszeichnungenSiehe Dekorationen
Andere ArbeitMitglied des ParlamentsReichstag
29. März 1936 -
8. Mai 1945[4]
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Karl Friedrich Otto Wolff (Darmstadt, 13. Mai1900 - Rosenheim, 17. Juli1984) war ein DeutscheSS-Obergruppenführer, Allgemeines Bei der Waffen-SS, Chef des Personalstabs von Heinrich Himmler, und Freund von Reinhard Heydrich. Wolff war auch Mitglied des Parlaments für die NSDAP in dem Reichstag.

Karl Wolff wurde in Darmstadt als Sohn eines Richters in einem bürgerlichen Umfeld geboren. Er verfolgte eine militärische Laufbahn, landete aber nach dem Ersten Weltkrieg im Bankwesen. am 7. Oktober 1931 er wurde Mitglied der NSDAP ab dem SS. Von 1936 bis 1945 war er im Auftrag der NSDAP in der Reichstag. Ab 1933 gehörte er zum Stab Himmlers, ab 1935 als Stabschef. Im Juli 1943 war er von Heinrich Himmler bis zum Höchster SS- und Polizeioffizier von Italien ernannt.

Nach dem Zweiter Weltkrieg Wolff ist mit seiner Familie aufgewachsen 13. Mai1945 durch amerikanisch Truppen verhaftet und am 21. August August 1945 er wurde in das Kriegsverbrechergefängnis in . überstellt Nürnberg. Dort wurde er noch nicht vor Gericht gestellt, aber im Januar festgenommen 1948 übertragen auf die Briten. Ende 1948 wurde er von einem Gericht in Hamburg zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Diese Strafe war Mitte 1949 auf vier Jahre verkürzt. Im 1953 er wurde freigelassen.

Im Anschluss an die EichmannProzess fand am 18. Januar statt 1962 einen Haftbefehl gegen Wolff erlassen und 30. September1964 er wurde vom Gericht in zu fünfzehn Jahren Gefängnis verurteilt München, wegen Mitschuld an der Ermordung von 300.000 Juden. In einem Brief vom 13. August 1942 hatte Wolff ihm für seine Hilfe bei der Abschiebung der Juden aus dem Warschauer Ghetto:[7] „Mit großer Freude habe ich von Ihrer Ankündigung erfahren, dass seit 14 Tagen täglich ein Zug mit Angehörigen des auserwählten Volkes nach Treblinka fährt".

Ende August 1969 Wolff wurde krankheitsbedingt vorzeitig entlassen. Er starb im Sommer 1984 im Krankenhaus Rosenheim im Alter von 84 Jahren.

Militärkarriere

Wolff (zweiter von rechts, hinter Himmler) beim Besuch von SS-Chef Heinrich Himmler im Steinbruch von KZ Mauthausenhausen. Hinter ihnen die todesstiege („Todestreppe“), wo Gefangene schwere Steinblöcke hochschleppen mussten. Viele von ihnen wurden dort getötet oder getötet.

Mitgliedsnummern

Dekorationen

Externer Link

Siehe die Kategorie Karl Wolff von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.