WikiDer > Vokalharmonie

Klinkerharmonie
Die Aufteilung der Vokale in drei Gruppen
in ungarischer Vokalharmonie
Lippenrundung,
Vokalrundung
Zungenposition,
Ort der Artikulation
hinterer Vokal,
velar
vorderer Vokal,
palatinal
ohne Kurve«ein», «ein»«e», «é», «i», «i»
mit Kurve«o», «ó», «u», «u»«ö», «ő», «ü», «ű»

Der Begriff Vokalharmonie oder Stimmharmonie bezeichnet genau genommen das Phänomen, dass Vokale mit einem Wort „harmonisieren“, d. h. bestimmte Artikulationsmerkmale gemeinsam haben. Dies können sowohl Merkmale des Ortes als auch der Artikulationsart sein.

Übliche Formen der Vokalharmonie sind:

  • das Phänomen, dass die Lippenform für alle Vokale gleich ist (entweder abgerundet oder ausgebreitet);
  • das Phänomen, dass alle Vokale entweder vor oder hinter dem Mund ausgesprochen werden.

Im engeren Sinne wird der Begriff Vokalharmonie hauptsächlich verwendet, um bestimmte morphonologisch Fälle, in denen ein Wurzelwort Affix (Präfixe und Suffixe) wählt aus, in welchen Vokalen die Vokale mit denen des Wurzelwortes harmonieren. Dies wird am Beispiel der of Türkische Sprachen, die ein reiches System der Vokalharmonie haben. Also steig ein TürkischSubstantive mit im letzten Silbe ein vorderer Vokal das Pluralendung-ler (auch mit Frontvokal), was mit a hinterer Vokal der Ausgang -lar (auch mit hinterem Vokal).

Beispiel: evler (Häuser) neben Kitaplar (Bücher)

Ähnliche Mechanismen sind in den meisten vorhanden Finno-ugrische Sprachen, wie in der ungarisch und der finnisch (aber nicht die estnisch) und in der Koreanisch.[1]

Umlaut

Ein bekannteres Phänomen, das in seiner erstgenannten, breiten Definition unter Vokalharmonie verstanden werden kann, ist die Hinzufügung von simultan, was in Westgermanische Sprachen beträgt in der Regel Umlaut. Das ist es im Niederländisch und Deutsche häufiges Phänomen, dass Stammvokale die Artikulationseigenschaften der Vokale in a . übernehmen Suffix.

Umlaute werden oft von Vokalharmonien unterschieden, weil sie auf Vokalharmonien im engeren Sinne basieren.