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Kopvoddentaks

Lumpensteuer (ebenfalls Lumpensteuer) oder Kopftuchsteuer ist ein von dem niederländischen Politiker Geert Wilders (PVV) vorgeschlagene Steuer auf das Tragen von a Kopftuch. Er stützte diesen Begriff auf die abwertend Begriff Lappen für Kopftuch.

Wilders machte seinen Vorschlag, eine Kopftuchsteuer einzuführen 16. September2009 während der allgemeine Überlegungen. Wer ein Kopftuch tragen wollte, musste eine Genehmigung beantragen, die tausend Euro pro Jahr kostete. Wilders wollte zum Beispiel das Tragen von Kopftüchern verhindern. Der Erlös würde gehen an: bleib weg von meinen häusern gehen.

Wilders' Vorschlag wurde von Unglauben und Kritik von anderen politischen Parteien gefolgt. Also fragte der Fraktionsführer von D66 Alexander Pechtold fragt sich: "Ist das das Leidener Kabarettfestival?"[1] und er wollte wissen, ob der Hut des Ministers Plastik war auch steuerpflichtig.[2] Der ägyptisch-niederländische Publizist Nahed Selim fragte sich, ob Wilders sich von den Sondersteuern für Juden und Christen inspirieren ließ, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts in islamischen Ländern erhoben wurden[3]. Sie hielt Wilders' Vorschlag für eine verpasste Chance und hätte es vorgezogen, wenn er auf die Islamisierung des öffentlichen Raums aufmerksam gemacht hätte.[4]

Als der Steuerplan im November 2009 diskutiert wurde, forderte der Abgeordnete Farshad Bashir (SP) der PVV-MP Teun van Dyck eine Änderung einzureichen. Van Dijck deutete daraufhin an, dass er dies nicht tun würde, da der Vorschlag von der PVV nicht weitergeleitet worden sei.[5]

Im Januar 2010 Journalist Journalist Karen Geurtsen von HP/Die Zeit bekannt, dass damals auch die PVV kritisch auf die Idee reagiert hatte und Wilders später zugegeben hätte, dass sein Vorschlag zu weit ging.[6] Geurtsen war sich der Sachlage innerhalb der PVV-Fraktion bewusst, weil sie unter Deckung hatte ein Praktikum in der Gruppe. In einer Antwort nannte Wilders es jedoch "wirklich Unsinn", dass er intern zugegeben hätte, dass sein Vorschlag zu weit ging.[7]

In den Wahlprogrammen 2010-2015 und 2012-2017 der PVV taucht das Wort „Kopftuchsteuer“ nicht auf. Auch hier wird plädiert, Kopftücher zu besteuern.[8]

Wissenswertes