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Koudbloedras
Ein Ardennenhengst
Belgisches Zugpferd in Trab
Ein Kaltblut auf der Wiese, Recht

kaltes Blut ist ein Begriff aus dem Pferdesport. Pferde zu kaltblütigen Rassen gehören, werden in der Regel als Zugpferde, sie sind viel schwerer gebaut und haben ein geduldigeres Temperament als Warmblutpferde.

Der Begriff "Kaltblut" bezieht sich auf Hippologie (Äquinologie) ausschließlich auf den sehr geduldigen Charakter dieser Pferderassen. Nach der biologischen Klassifikation gehören ausnahmslos alle Pferderassen zu den warmblütig Tiere, das heißt, sie haben eine Konstante Körpertemperatur haben.

Eigenschaften

Kaltblütige Rassen haben normalerweise eine sehr muskulöse Hinterhand. Aufgrund ihrer großen Festigkeit sind sie ideal geeignet als Zugtiere, besonders in der schweren Bodenbewirtschaftung und als Schlepppferde im In Forstwirtschaft. Ein weiteres Merkmal von Kaltblütern ist, dass sie meist einen flachen Widerrist haben. Bezüglich der Korridore Schritt und Trab von Kaltblütern sind am besten entwickelt. Der Galopp ist meist sehr kurz und kann meist nicht zu lange gehalten werden, was einer der Gründe dafür ist, dass diese Pferde für den Reitsport weniger geeignet sind. Auch der Shetlandpony hat mehrere dieser Eigenschaften und wird manchmal als kaltblütig angesehen.

Nutzungshistorie

Die Bestände dieser Kaltblüter gingen Mitte des 20. Jahrhunderts durch die zunehmende Motorisierung in der Landwirtschaft stark zurück. Das Überleben der meisten dieser Pferde scheint heute jedoch mit einem Wiederaufleben des Interesses an seltenen Haustierrassen und der Erhaltung regionaler Traditionen gesichert. Seeländische Zugpferde sind walcheren zum Beispiel immer noch bevorzugt für die traditionelle Ringzeichen. Die Ardennen werden immer noch für Fleisch gezüchtet. Viele dieser Rassen haben einen kleinen Kreis von treuen Liebhabern und Züchtern. Ihre Stärke, ihre Gelassenheit und ihr Gehorsam werden in der Fahrsport. Die Pferde sind zum Beispiel vier in der Hand und als Sechsspänner bei Umzügen mit historischen Einrichtungsgegenständen wie Bierwagen und Postkutschen. Für diese Rassen werden auch spezielle Zugwettbewerbe und Shows organisiert, bei denen sie ihre Leistung als Zugpferde zeigen können.

Schwänze blockieren

Bis Anfang dieses Jahrhunderts bestand der Einsatz bei vielen Zugpferden wie dem Niederländisches Zugpferd, es Belgisches Zugpferd und der Ardennen die Schwänze auch Dock, oder „Schwanz blockieren“, weil dadurch das muskulöse Gesäß besser sichtbar wurde. Der praktische Nutzen war auch, dass das Pferd dann nicht mehr am Schweif ziehen konnte Zügel verklemmen und praktisch unkontrollierbar werden. Der Einwand war jedoch, dass die Pferde die Fliegen nicht mehr aus der Hinterhand jagen könnten. 2001 wurde daher das Kupieren des Schwanzes in Belgien und den Niederlanden sowie einigen anderen europäischen Ländern verboten.

Kaltblütige Rassen

Kaltblütige Rassen sind zum Beispiel:


Bilder

Siehe auch

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