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EIN sinken (Latein für "ich wasche") auch Lavakrume oder Toilette genannt, ist ein mittelalterlichTopf die zum Händewaschen vor einem wichtigen Essen oder zum rituellen Händewaschen in der Kirche diente. Waschbecken wurden oft aus Metall gefertigt, obwohl es auch Steingutvarianten gibt. Einer wurde ausgegraben in Aalst. Früher war Metall ein kostbares Gut, daher erhielt der Besitzer einer Metallsenke sofort einen gewissen Status.
Alltag
In Belgien (einschließlich Flandern), wie in Frankreich, bezieht sich der Begriff heute auf a sinken oder Waschbecken mit fließendem Wasser. In den Niederlanden ist das Wort in der Alltagssprache nicht mehr verwendet worden.
Handwäsche in der Heiligen Messe
Lavabo ist auch ein anderer Name dafür Ritual des Händewaschens während der H. Mis. Rezitiere hiermit die PriesterPsalm 26 : "Lavabo inter innocentes manus meas, et circumdabo altare tuum, Domine." (Messe von Papst Pius V) oder Psalm 51: "Lava me, Domine, ab iniquitate mea, et a peccato meo munda me." (Messe von Papst Paul VI).
Beim Händewaschen a sinken und ein Spülbecken benutzt. Das Händewaschen war ein Symbol für die Reinheit Mariens. Aus diesem Grund wurden in Gemälden über die Verkündigung aus dem 15. Jahrhundert häufig Waschbecken dargestellt. Die Verkündigung ist die Ankündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Erzengel Gabriel.[1] Nach dem Waschen trocknet der Priester seine Hände mit dem Waschtischtuch. In mittelalterlichen Kirchen gibt es oft eine Nische in der Wand des Chor (piscina) mit Ausgang nach außen. Der Priester goss das Waschwasser in die Piscina, so dass es in den Friedhof floss. Denn so konnten auch die Toten auf dem Friedhof durch die weggespülten Überreste der geweihten Hostie einen Teil des Sakraments empfangen.[2]
Aber das Waschbecken war nicht nur zum Händewaschen da. Das Geschirr wurde auch nach der Messe mit dem Wasser aus der Spüle gereinigt. Außerdem dienten Spüle und Piscina auch zum Abwaschen. Von den mit Messwein befleckten Gewändern wurden Stofffetzen abgerissen, verbrannt und durch den heiligen Brunnen weggespült. Das gleiche Schicksal erlitten auch Spinnen, Fliegen oder andere Insekten, die in den Kelch fielen. Sie wurden über der Piscina eingeäschert und weggespült.[3] In der Kapelle des Schlosses von Laarne gab es 2 separate heilige Brunnen in derselben Piscina. Das erste war für "gewöhnliches schmutziges Wasser", während das andere für das "heilige schmutzige Wasser" war, d. h. Wasser, das mit dem Blut oder dem Körper Christi in Berührung gekommen war. Sie sollten nicht miteinander vermischt werden.[3]
Im Kloster oder in der Sakristei
Das Waschbecken ist auch das Gerät zum Händewaschen in einem Kloster oder Sakristei. In den mittelalterlichen Klöstern, vor allem in den Zisterzienser, die Spüle ist normalerweise ein separates, rundes oder sechseckiges Gebäude, das sich gegenüber dem Eingang zum to Refektorium.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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