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LiDé

LiDe (Liberal-Demokrat) war eine belgische, französischsprachige politische Partei, die Nov. 2008 wurde von Flamen gegründet Rudy Aernoudt. Die Partei wollte liberal und demokratisch sein, auf Klientelismus reagieren und einen effizienteren Staatsapparat schaffen.[1] Heute existiert LiDé nur noch als Bewegung

Bei den Regionalwahlen 2009 war LiDé in Wallonien auf den Wahllisten. Eine Zeit lang war die Rede davon, dass LiDé mit den französischsprachigen Liberalen (MR) fusionieren würde, Aernoudt bei der Europawahl auf Platz drei liegen würde. Dies wurde abgebrochen, als es EFD drohten mit dem Austritt aus der MR, wenn sie mit LiDé kooperieren würden.

Inhaltsprogramm

Das LiDé-Programm bestand aus 10 Prioritätspunkten:

  1. Bildungsreform: LiDé will den Schulen nach flämischem Vorbild mehr Autonomie geben und die vier offiziellen Netzwerke zusammenführen. Alle Belgier müssen zweisprachig werden.
  2. Ermutigung zur Erwerbstätigkeit: Leistungen sollten befristet, Bereitschaftsgeld abgeschafft und der Kampf gegen nicht angemeldete Erwerbstätigkeit intensiviert werden. Die Finanzierung durch die Union muss sich ändern, die Stellenpläne werden gestoppt.
  3. Verkleinerung der Verwaltung: Die Verwaltung muss erheblich verkleinert werden, bis ein effizientes, entpolitisiertes und gut bezahltes Korps übrig bleibt.
  4. Den Staat effizienter organisieren: Der Staat muss regulieren, kann aber nicht gleichzeitig Richter und Partei sein.
  5. Eingabe von a Pauschalsteuer: Ein Steuersatz von 25 Prozent, die ersten 12.500 Euro sind steuerfrei.
  6. Armutsbekämpfung: Filtern Sie die falsche Armut heraus – Parteimitglieder, die Sozialwohnungen statt echter Armen erhalten. Investitionen in Bildung, Wohnen, Gesundheit
  7. Nachhaltige Entwicklung : Nachhaltiger Handel (die Natur hat auch ihre Rechte). Ethik muss für die Gesellschaft zentral sein.
  8. Mani höflich: Überprüfe nicht, wer was falsch gemacht hat, sondern ändere die Strukturen, damit es nicht wieder passiert. Das bedeutet, Mandate zu dekumulieren, die Verwaltung zu entpolitisieren und Kabinette einzuschränken oder Klientelismus zu bekämpfen.
  9. Förderung des Unternehmertums: Lidé will Subventionen für Unternehmen streichen. Unternehmer sollten Zugang zu Leistungen haben, wenn sie scheitern.
  10. Staatsreform: Einführung eines föderalen Wahlkreises. Abschaffung der Provinzen und Gemeinden und Übertragung der Befugnisse auf die Regionen.

Unterschied zu Jean-Marie Dedeckers Party

Rudy Aernoudt hat am sozioökonomischen Programm von LDD, die Partei von Jean-Marie Dedecker. Aus sozioökonomischer Sicht waren die Programme LDD und LiDé daher sehr ähnlich, LiDé war jedoch kein wallonischer Zweig von LDD. Schließlich ist LDD auf Gemeinschaftsebene ein Staatenbund während LiDé nach einem starken Bundesstaat strebte.