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Louis Alexander van Essen (Den Haag, der 24. Oktober1871 – Bennebroek, 14. Mai1951) war ein Holländer Architekt.
Lebenszyklus
Van Essen war der Sohn von Bauingenieur Jacobus Leonardus van Essen (1840) und Jeannette Louise Carolina Le Ruthe. Louis Alexander hatte zwei ältere Schwestern und eine jüngere Schwester. Er wurde an der Brouwersgracht in Den Haag geboren, zog aber nach Zwolle wo sein Vater Stadtarchitekt wurde. Louis Alexander kam in Kontakt mit dem damals innovativen Jugendstil in der Architektur.
1891 ging Louis zum Studium an die Polytechnische Schule in Delft bei prof. Eugen Gugel (1832-1905). Danach wurde er Kunstlehrer an der Nuttekenschule in Scheveningen und wurde Bauzeichner für die Gemeinde Den Haag. 1901 wurde er Direktor und Zeichenlehrer an der Städtischen Abendschule Harderwijk. Mit seiner Frau Gerarda Hendrika Kraan bekam er hier 1903 eine Tochter Jeanette Louise Catherine (Loes)[1]. Zwei Jahre später wurde er auch Direktor und Zeichenlehrer an der Städtischen Abendzeichnerschule in Harderwijk. Seit 1906 lehrte er Strich- und technisches Zeichnen an der Zeichenschule des Vereins zur Förderung der Berufsbildung in Brunnen.
Baubüro Arti
Zwischen 1903 und 1905 gründete er zusammen mit H.H. van Zeggeren gründete das Baubüro Arti.[2] Nach um Nunspeet der Grote Weg (heute: F.A. Molijnlaan) gebaut wurde, wurde erwartet, dass, genau wie in Der Wurf viele Villen könnten verkauft werden. Deshalb bauten Van Essen und Van Zeggeren um 1908 die Villa Arti am Grote Weg. Auch das Baubüro zog in die F.A. Molijnlaan in Nunspeet. In ihrem Büro gab es damals einen Ausstellungsraum für die in Nunspeet vorhandenen Künstlerkolonie. Diese Künstler haben sich hauptsächlich von der Natur inspirieren lassen. Die Entwicklung von Nunspeet war jedoch enttäuschend und nach kurzer Zeit wurde die Villa Arti in die Pension Arti umgewandelt. Um 1909 stellten sie die Baufirma Arti ein. Viele der von ihnen entworfenen Villen sind heute als Denkmäler von Nunspeet, Harderwijk, soest und Bärn. 1910 wurde Van Essen der erste Direktor der Harderwijker Bouwmaatschappij und entwarf zu diesem Zweck einige Wohnblöcke an der Stationslaan.
Abfahrt von der Nordveluwe
Am 6. Juli 1914 trat Van Essen zurück und ging nach Ede, wo er zeitweise im Hotel De Posthoorn wohnte. Vier Jahre später zog die Familie nach Heerlen und 1918 bis hoesbroek. 1924 ließ er sich in Leiden nieder. Dann zog er nach Bennebroek wo er wieder den Namen "Bouwbureau Arti" verwendet.[3] 1938 wurde er in seiner Heimatstadt zum Stadtbaumeister ernannt.[4] Van Essen starb am 14. Mai 1951 im Alter von 79 Jahren in Bennebroek.[5]
Designen
| Name | Baujahr | Adresse | Platz | Besonderheiten | Bild |
|---|---|---|---|---|---|
| Turm mit Uhrwerk von Estate Großer Spriel | 1905 | Gardenseweg 150 | Brunnen | zusammen mit H. H. von Sprichwort | |
| Schloss Staverden | 1905 | Staverdenseweg 283 | Ermelo | zusammen mit H. H. von Sprichwort | |
| Hotel Gästehaus POption (jetzt Orange Mecklenburg) | 1905 | Oranjelaan 31 (ehemals Nassaulaan 1) | Harderwijk | zusammen mit H. H. Van Zeggeren | |
| Villa Tjemara | 1909 | Soesterbergsestraat | soest | zusammen mit H. H. van Zeggeren, abgerissen | |
| 1911 | Orange Avenue 9-13 | Harderwijk | |||
| Herrenhaus und Forsthaus De Ullerberg | 1911-1913 | C. J. Sandbergweg 101-103 | Leuvenum | zusammen mit CH. Peters[6] | |
| Villa | 1912 | Amsterdamsestraatweg 41 | Bärn | ||
| Haus Herzog-Hendrik | 1912 | 7 Herzog Hendriklaan | Bärn | ||
| Drei Wohnhäuser | 1913-1914 | Stationslaan 12-16 | Harderwijk | ||
| Zonnehof | 1914-1916 | Prinz Hendriklaan 96 | Bärn | ||
| Doppelvilla | 1915 | Julianalaan 1 / Oranjelaan 5 | Ede | ||
| Villa Mahema | 1925-1926 | Rijksstraatweg 42 | Bennebroek | ||
| Doppelhaus | 1935 | Weeresteinstraat 30-32 | Hillegom | ||
| Druckerei mit Shop und Büros der Firma H. Hamberg Jzn | 1936 | Hauptstraße 76 | Hillegom | ||
| Haus mit Glühbirnenschuppen für Herrn A.H. Zustand | 1936 | Haarlemmerstraat 33 | Hillegom | ||
| Wohnhaus "Helvetia" | 1936 | Weeresteinstraat 205 | Hillegom | ||
| Bürogebäudefirma Van Til Brothers N.V. | 1938 | Weeresteinstraat 140 | Hillegom |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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