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Lucas Reijnders (Amsterdam, 4. Februar1946) ist ein NiederländischBiochemiker und emeritiert ProfessorUmweltwissenschaften.
Werdegang
Er studierte Biochemie an der Universität Amsterdam. Während seines Studiums war er in der Studentenbewegung, wo er sich unter anderem in der Studienfinanzierung engagierte. Einer Anekdote aus dieser Zeit zufolge hat ihn sogar das Referat Studienfinanzierung einmal in einer komplizierten Angelegenheit konsultiert.
1973 promovierte er mit dem MolekularbiologePiet Borst auf einen These über die Bildung von Ribosomen in dem Mitochondrien von Hefezellen. Während seines Studiums schrieb er als Wissenschaftsjournalist für Freie Niederlande.
Er wurde auch zunehmend von den damals aufstrebenden Umweltschutzbewegung mit Fragen angesprochen und auf Wunsch umweltchemische Laboruntersuchungen (nachts) durchgeführt. So konnte er beispielsweise feststellen, wie verschmutzt bestimmte Gräben waren. So entwickelte er sich immer mehr zum Umweltexperten.
Bis zum Universität Groningen er wurde gebeten, an dieser Universität eine neue Studienrichtung zu studieren Umweltwissenschaften und ein zugehöriges Zentrum für Umweltfragen einzurichten. Anschließend, im Jahr 1980, wurde Lucas Reijnders Policy Officer bei der Stiftung Natur und Umwelt. 1988 wurde er Professor für Umweltwissenschaften an der Universität Amsterdam und ab 1999 auch Professor für Umweltwissenschaften an der Universität Amsterdam Offene Universität im Heerlen.Anfang 2011 ging Reijnders in den Ruhestand.
Sozialbeitrag
Reijnders schrieb zahlreiche Artikel, hielt viele Vorträge, gab Ratschläge und war Autor oder Herausgeber verschiedener, meist kritischer Bücher. Zu den Themen, über die er sprach, gehörten Energie, das Loch in der Ozonschicht, rekombinante DNA, Medikamente, Pestizidrisiken und Ernährung. Er war einer der ersten in den Niederlanden, der Missbräuche in der Pharmaindustrie aufdeckte.[1]
2004 schloss er mit dem Milieuverteidigung organisiert Wahlen zum Größten Grünen Niederländer bei einem Unentschieden für den zweiten Platz; der erste platz ging an Jack. P. Thijsse.
Bibliographie (Auswahl)
- Niederländischer Boden in Bewegung: Bergbauschäden auf dem Festland und im Watt in den Niederlanden (in Zusammenarbeit mit anderen), 2. Auflage, Groningen 2015
- Prinzipien der Umweltwissenschaften (in Zusammenarbeit mit anderen), Amsterdam 2009
- Zukunft im großen Maßstab: Von der Erde zur Bedeutung (in Zusammenarbeit mit anderen), Amsterdam 2007
- Arzneimittel in den Niederlanden, 17. Herde, Amsterdam 2004
- Natur, Groningen 2003
- Landwirtschaft in den Niederlanden, 3. Auflage, Amsterdam 2002 edition
- Wanderlust: In Richtung Paradies und andere Ziele, Amsterdam 2000
- Stoppt die Pest!, 2. Auflage, Breda 1994
- Umwelt und Haut: Die Haut als Spiegel der Umwelt, Meppel 1992
- Der Vitaminkult, Herdr., Amsterdam 1990
- Pestizide im und ums Haus, 4. Herdr., Utrecht 1985
- Über Strahlung beim Einsatz von Atomwaffen (in Zusammenarbeit mit SIPRIA), Utrecht 1983
- Risiken, Wissenschaft und Technologie: Konflikte zwischen Gesundheit und Fortschritt, Amsterdam 1980
- Der Kunststoff PVC: Polyvinylchlorid, beliebt und krebserregend, Rotterdam 1978
- Basteln mit Vererbung: die Risiken der DNA-Rekombinationsforschung, Rotterdam 1978
- Kosmetik in den Niederlanden: eine Entlarvung, Amsterdam 1975
- Essen in den Niederlanden: Gesundheit, Täuschung und Gift, Amsterdam 1974
- Wissenschaftspolitik in den Niederlanden, Baarn 1972
- Der militärisch-industrielle Komplex in den Niederlanden (MIK) (in Zusammenarbeit mit J. Breuker und G. Koolstra), Nijmegen 1971
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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