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Lü Ji
Lü Ji malte in zwei verschiedenen Stilen, wie aus diesen Werken hervorgeht. Links: süßer Olivenbaum, Chrysanthemen und Vögel; Recht: Reiher, Adler und die fallenden Lotusblumen

Lu Jic (traditionelles Chinesisch: 呂 紀; 1477-?) war ein Chinesischer Maler von dem Ming-Zeit. Sein umgangssprachlicher Name war mal tingzhen (廷振) und seine KünstlernameLeyu (樂愚).

Lu wurde geboren Ningbo in der Provinz Zhejiang. Er war ein berühmter Hofmaler während der Regierungszeit des Kaisers Hongzhi (1487-1505). Er hatte auch einen hohen, aber anspruchslosen Posten in der kaiserlichen Leibwache inne.

Fast das gesamte Oeuvre von Lü besteht aus Vogel- und Blumenbilder. Zunächst studierte er die Gongbi-Art von Bian Jingzhao (tätig 1403-1428), später aber auch Werke älterer Meister. Lü kombinierte feine Linien mit innovativen Skizziertechniken und kreierte seinen eigenen Malstil. Seine Arbeit lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Das Gongbi-Werke im Stil von Bian sind überschwänglich koloriert, die anderen Gemälde sind jedoch wesentlich bescheidener; mehr im Stil von Lin Liang (ca. 1424-1500). Lü hat eine kleine Menge Farbpigment in sehr nassem Zustand verwendet gewaschene Tinte.

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