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Marie Popeline (Schaerbeek, 16. Dezember1846 - Brüssel, 5. Juni1913) war ein belgischer Pionier der weibliche Rechte. Sie kämpfte mit Isabelle Gatti de Gamond für Mädchenbildung und wurde selbst die erste Doktorin der Rechtswissenschaften.
Biografie
Popelin stammt aus einer bürgerlichen Familie: Einer ihrer Brüder war Arzt, ein anderer Offizier der belgischen Armee im Kongo. Ihre Schwester Louise wäre die erste Belgierin, die das Apothekerdiplom erhält. Sie hatte eine Nichte, Magdeleine, die als Landschaftsmalerin in Paris einige Erfolge feierte.
Marie Popelin studiert in Brüssel an der Grundschule. Im Jahr 1867 fragt Isabelle Gatti de Gamond sie an der von ihr 1864 gegründeten neuen Mädchenschule zu unterrichten. Marie Popelin tritt 1875 nach Spannungen mit der Schulleiterin zurück. Im Oktober 1875 stellt sie vor Berge eine neue Grundschule für Mädchen und betreibt dort gemeinsam mit ihrer Schwester Louise das Modell Gatti de Gamond im. 1882 beantragt sie die Versetzung auf das Gymnasium in Laeken, ein Jahr später wird sie jedoch aus administrativen Gründen aus ihrem Direktorium entlassen und zur Verfügung gestellt.
Popelin entscheidet dann im Alter von 37 Jahren, in 1883, um ihr Jurastudium an der Université libre de Bruxelles. Als erste Frau, die ihren Abschluss machte, fragte sie nach 1888 Zugang zum Beruf des Rechtsanwalts bei der Zähler von Brüssel. Es Berufungsgericht lehnte ihre Anfrage ab 12. Dezember 1888 mit Argumenten über die Wesen der Frau und seine gesellschaftliche Rolle. Das Berufungsgericht in Brüssel hat wie folgt entschieden:
- "(...) Attendu que la nature particulière de la femme, la faiblesse relative de sa Constitution, la réserve inhérente à son sexe, la protection qui lui est nécessaire, sa mission speciale dans l'humanité, les exigences et les sujétions de la maternité, l'education qu'elle doit à ses enfants, la Direction du ménage et du foyer domestique Confée à ses soins la placent dans des Conditions peu concilables avec les devoirs de la profession d'avocat et ne lui donnent les les ni la force, ni les aptitudes nécessaires aux luttes et aux matters du barreau (...).[1]
Ihr Kassationsbeschwerde wurde ein Jahr später mit der Begründung abgelehnt, wenn Frauen freie Berufe ausüben wollten, müsse der Gesetzgeber dies regeln. Der Fall Popelin wurde weithin bekannt und war ein wichtiger Moment im Bewusstsein der Feminismus.
Im 1892 Popelin gründete die Ligue belge du droit des femmes(Belgische Liga für Frauenrechte) zusammen mit Isala Van Diest, die erste belgische Ärztin. Die von ihr in Brüssel 1897 organisierte Internationaler Feministischer Kongress war im Ausland besonders beliebt. Im 1905 sie gründete die belgische antenne der Conseil international des femmes, das noch vorhandene Nationaler Frauenrat.
Maria Popelin starb nach kurzer Krankheit. Sie wurde privat begraben. Ihr Grab befindet sich auf dem Seeener Friedhof.
Marie Popelin-Preis
Der niederländischsprachige Frauenrat vergibt alle fünf Jahre den Marie Popelin-Preis an eine Frau, die einen wertvollen Beitrag zum Kampf für die Gleichberechtigung und die Emanzipation der Frau geleistet hat. Preisträger sind:
- Rita Mulier (1981)
- Renée Van Mechelen (1986)
- Paula D'Hondt (ca. 1990)
- Lily Boeykens (1995)
- Helima Guerrac (2000)
- Miete Smet (2005)
- Anita Purnal (2010)
- Marleen Temmerman (2016)
Tribut
- Marie Popelin steht mit Isala Van Diest auf der belgischen 2 Euro Münze die 2011 anlässlich des 100. Jahrestages des ersten belgischen Frauentages geprägt wurde.[2]
- Am 14. September 1998 hat der Stadtrat von Hasselt der Name Marie Popelinstraat an der Verbindungsstraße zwischen Kerkhofstraat und Sint-Truidersteenweg.
- Im Juni 2010 wurde in Sint-Truiden beschlossen, in Velm de . in einer neuen Kleingartenanlage eine Straße zu bauen Marie Popelinstraat benennen.
- Am 2. September 2008 gab der Stadtrat von Brügge den Namen Marie Popelinplantsoen auf einem Platz in einer neu geplanten Nachbarschaft Grünes Brügge, neben dem Bahnhof von Brügge.
- Im Brüssel ist die Marie Popelinstraat im Norden der Platzieren Sie Roger, im Gebiet von Saint-Josse-ten-Node.
- Im Ledeberg da ist die Marie Popelinkaai.
- In dem Bundesparlament ein Konferenzraum ist nach ihr benannt.
- In ihrem Kampf wurde Marie Popelin von den Veröffentlichungen der Brüsseler Anwältin unterstützt Louis Franck (1864-1917).
- 2013 entsteht in Merelbeke das Popelin Lyceum, eine weiterführende Schule mit Platz für ASO, TSO und BSO.
- 2019 entsteht in Evere eine nachhaltige und energieeffiziente Marie Popelin School mit Platz für 450 Schüler.
Externe Links
- RoSaDoc
- Kurzbiographie von Louis Franck
- https://bx1.be/evere/la-nouvelle-ecole-marie-popelin-a-evere-a-accueilli-ses-premiers-eleves-ce-matin/
Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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