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Martin Heuckeroth | ||||
| Vollständiger Name | Jacob Martin Severinum Heuckeroth | |||
| Geboren | 17. April 1853 | |||
| Verstorben | 19. März 1936 | |||
| Geburtsland | ||||
| aktive Jahre | 1869-ca. 1930 | |||
| Beruf(e) | Geiger, Dirigent | |||
| Ensemble(s) | Arnheimer Orchesterverband, Concertgebouw-Orchester | |||
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Jacob Martin Severinum Heukeroth (Amsterdam, 17. April1853 - Dort, 19. März1936) war ein Holländer Violinist und Dirigent.
Lebenszyklus
Heukeroth wuchs in der Familie von Jacob Heuckeroth und Jacoba Elisabeth Schenk auf. Vater war Trompetenspieler im Parkorchester von Willem Stumpff und sammelte antike Musikinstrumente. Die ganze Familie Heuckeroth ist von Musik durchdrungen.[1] 1884 heiratete er selbst die Tochter eines Immobilienmaklers Sophia Boele. Sohn Richard Heuckeroth wurde Cellistin und Dirigentin, Tochter Jacoba war Harfenist, Sohn Jacob Altist und später Harfenist im Residentieorkest. Er wurde begraben auf Zorgvlied. Seit 1933 war er Ritter im Orden von Oranien-Nassau.
Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst von seinem Vater an verschiedenen Saiten- und Blasinstrumenten. Der Junge wählte trotzdem die Geige und setzte seine Studien bei verschiedenen Mitgliedern des Parkorchesters fort, darunter Jan Hřímalý, Emanuel Wirth und Carl Baijer (Geiger der Fransche Schouwburg in Den Haag). Er wurde auch einige Zeit unterrichtet von Daniel Long, Jacob David Moses Henriques de la Fuente de Jacob Kwast von Purmerend, der Vater von Albert Kwast, bestimmtes Kompositionstheorie. Bereits mit sechzehn Jahren durfte Heuckeroth mit dem Parkorchester spielen und wurde neben became zweiter Konzertmeister Willem Kes. Danach nahm er auch das Dirigieren mit dem Orchester der Stadttheater und der Operettenkompanie von Gustave Prot & Zn. 1889 zog Heuckeroth nach Den Bosch, wo er Kapellmeister des Milizorchesters und Lehrer an der Musikschule wurde.
1892 holte ihn Willem Kes zurück nach Amsterdam, um im Concertgebouw-Orchester. Nach einem Jahr ging er wieder, diesmal zum to Arnheimer Orchesterverband dort Dirigent zu werden. Dort trat er die Nachfolge des bereits erwähnten Albert Kwast an. Offiziell bestand das Orchester aus zwei Orchestern: einem Orchester mit Schwerpunkt auf dem symphonischen Repertoire und einem Orchester mit Schwerpunkt auf orchestra Harmoniemusik. Das Niveau des Orchesters war gesunken, weil einige Musiker mit Kwast gegangen waren. Außerdem interessierte sich Heuckeroth (dort) mehr als zuvor für das symphonische Repertoire Harmonie Orchester. Es führte regelmäßig zu Konflikten zwischen Dirigent und Vorstand. Aber es führte auch zu einer Reihe von Konzerten, über die noch jahrelang gesprochen werden sollte. Das waren zum einen die Auftritte der Symphonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven und danach eine Reihe von Beethovens Sinfonien. Zweitens, das war die niederländische Erstaufführung am 17. Oktober 1903[2] des dritte Sinfonie von Gustav Mahler, kurz bevor der Komponist es selbst mit dem Concertgebouw Orchestra in Amsterdam dirigierte. Das Arnhemsche Orkest Vereeniging konnte das übrigens nicht selbst bemannen, Mitglieder der Utrechter Symphonieorchester wurden eingeschaltet. Mehr als sechshundert Darsteller waren beteiligt. Heuckeroth überließ die Harmoniekonzerte immer mehr dem Cornelis Jacob Mulder, selbst Alt. Dieser Zweig würde im Laufe der Jahre schwächer werden. Zu dieser Zeit gründete er auch den Arnheimer Männerchor. 1904 beantragte er eine Ausnahmegenehmigung für Harmoniekonzerte, erhielt jedoch keine und ging. Sein Nachfolger wurde Albert Kwast.
Heuckeroth ging immer wieder nach Amsterdam und wurde wieder zweiter Dirigent in Amsterdam, jetzt unter Willem Mengelberg. Nach der Saison 1907/1908 schied er wieder aus und wurde von Cornelis Dopper. Nachdem er an der Gründung der Nederlandschen Oper im Rembrandttheater mitgewirkt hatte, wurde er dort Dirigent-Direktor. Er war auch mit dem städtischen Orchester von Purmerend (1922-1926, sein Sohn von 1928) und der Studentenfanfare De Dietsche Blaezers beteiligt.
1915 gründete er mit seinem Sohn Jacob Richard Heuckeroth (ebenfalls Musiker) und Jacques Heinrich Sluyter ein Handelsunternehmen um Rosentheater zu nutzen. 1928 wurde zu seinem 75. Geburtstag ein Ständchen gehalten, es gab einen Orchesterumzug der Leidseplein bis zum Reguliersgracht 56 (Heim Heuckeroth). Ein Porträt von ihm von Jan Goedhart hängt in der seit 1933 Konzerthalle.
Am 17. April 1953 machte das Concertgebouw Orchestra eine Pause, um seines 100. Geburtstags zu gedenken.
Eine Reihe von Kompositionen wurden von ihm veröffentlicht:
- Nach Floralia (für Ausstellung Floria, zehnjähriges Jubiläum von Wilhelmina der Niederlande
- Zwischenspiel
- Erica für Männerchor
- Ein Marsch für den Ausländerverkehr in Arnheim
- Die niederländische Düne für Bariton und Klavier (aufgeführt im Januar 1895).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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