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Max Enker | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Max Enker | |||
| Geboren | Köln, 10. August1913 | |||
| Verstorben | Amersfoort, 27. Mai1983 | |||
| Staatsangehörigkeit | Niederländisch | |||
| Bekannt aus | Pastor | |||
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Max Enker (Köln, 10. August1913 - Amersfoort, 27. Mai1983) war ein Deutsche-Niederländisch Pastor von jüdisch Abstammung. Er erfüllte die Rolle des Pastors in Camp Westerbork während der Zweiter Weltkrieg.
Lebenszyklus
Frühe Jahre
Enker sympathisierte in jungen Jahren mit dem Kommunismus. Nach der Übernahme durch Adolf Hitler in seiner Heimat emigrierte Enker im Mai 1933 in die Niederlande. Im Scheveningen er kam in Kontakt mit dem unter Juden arbeitenden Missionar working Johannes Rottenberg, bei dem er lange geblieben ist. Enker war davon angezogen Christlicher Glaube. Im Mai 1935 ließ er sich taufen und war Mitglied der Niederländisch-reformierte Kirche. Er kam in Kontakt mit dem Utrechtse Pastor Johan Hendrik Grolle, nach deren Ansicht das jüdische Volk durch die Ankunft von Jesus Christus wenn Messias.
Hilfspastor in Utrecht
Enker ging 1937 zum Theologiestudium in Utrecht. Im Dezember 1941 legte er sein kirchliches Examen ab, das ihm die Ernennung zum Pfarrer ermöglichte. Grolle ernannte ihn im Februar 1942 zum Hilfsprediger in seiner Nikolauskirche. Enker wurde in der Nacht vom 18. auf den 19. August 1942 festgenommen, nachdem er von einem Deutschen als ehemaliger Kommunist erkannt worden war. Franz Fischer versprach einem Vertreter der reformierten Synode die Freilassung Enkers, brach aber sein Wort. Der jüdische Hilfspfarrer wurde am 13. Oktober 1942 nach . versetzt Camp Westerbork und fand dort Unterschlupf in der "Taufkaserne", der Baracke für deutsch- und niederländischsprachige Judenchristen.
Pfarrer in Westerbork und Theresienstadt
In Westerbork betreute Enker andere Häftlinge. Er stand in Kontakt mit Vertretern der reformierten Synode. Er erklärte beispielsweise, dass nur Taufscheine aus der Zeit vor Januar 1941 wirksam gegen die Deportation wirkten (einige Juden versuchten, die Deportation zu vermeiden, indem sie - mit oder ohne gefälschten Papieren - bewiesen, dass sie dem christlichen Glauben anhingen). Im Mai 1943 wurde Enker von der reformierten Kirche beurlaubt, um Taufe und Abendmahl zu vollziehen. Normalerweise war dies nur ordinierten Ministern vorbehalten. Enker hat zusammengearbeitet mit Scroll Tabakblatt To der in der Ausbildung zum Theologie studiert hatte Freie evangelische Gemeinden im Apeldoorn.
Tabaksblatt und Enker kollidierten mit Bruno Benfey, ein deutsch-jüdischer Geistlicher, der von der deutschen Lagerleitung die Erlaubnis erhielt, einmal im Monat vor deutschen christlichen Juden zu predigen. Der Konflikt eskalierte, als Benfey einer Anfrage des Lagerkommandanten zustimmte Albert Gemmeker während eines Meetings für a . aufnehmen Film über Camp Westerbork. Tabasblatt und Enker wussten nichts davon, bis sie den Registrierungsraum betraten, in dem die Sitzung stattfand. Beide Männer hielten es für falsch, einen Gottesdienst zu Propagandazwecken zu nutzen und gingen aus Protest. Gemmeker war wütend und brachte sie in eine Strafbaracke. Zweimal schien es, als würden sie abgeschoben.
Das Lager Westerbork wurde Anfang September 1944 evakuiert. Enker und Tabaksblatt hatten das Glück, Teil eines Transports von zweitausend Häftlingen in die Tschechisch Konzentrationslager Theresienstadt. Dort nahm Enker seine pastorale Tätigkeit wieder auf. Am 8. Mai 1945 leitete er nach der Befreiung des Lagers einen niederländischsprachigen Dankgottesdienst. Einen Monat später kehrte er in die Niederlande zurück.
Nachkriegsjahre
Johan Hendrik Grolle lud Enker erneut ein, seine Arbeit als Hilfspastor wieder aufzunehmen. 1946 erhielt er eine Berufung von Cadzand. Enker blieb in der kirchlichen Stellung der Judenchristen engagiert. Er ist ihrem Verein beigetreten Haderech. Von 1953 bis 1958 arbeitete und lebte Enker in Israel als Internationaler Sekretär der Internationalen Christlichen Hebräischen Allianz. Dass Enker die Sitzungen am Samstag statt am Sonntag abhielt, kam der reformierten Synode nicht gut an. Der Pastor fühlte sich in Israel zu Hause. Gleichzeitig ärgerte ihn die Meinungsverschiedenheit innerhalb der kleinen jüdisch-christlichen Gemeinschaft.
Nach seiner Rückkehr in die Niederlande stand er in Middelburg auf der Kanzel. Während dieser Zeit spielten auch unverarbeitete Lagererinnerungen auf. Enker ließ sich von seiner Frau scheiden und war einige Zeit Religionslehrerin Ögstgeest. Danach war er noch Pfarrer in 't Zandt und Godlinze, bevor er 1971 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand ging. Enker hat sich eingelebt Hoogeveen. Er löste sich vom christlichen Glauben und kehrte zum Judentum zurück. Enker starb 1983 in einem jüdischen Pflegeheim Amersfoort.
Persönlich
1946 heiratete Enker Hendrika Ziegelaar (1915-1997), die ihren ersten Mann in einem Japanisches Lager. Aus dieser Ehe hatte sie eine Tochter. Sie und Enker hatten drei weitere Kinder. Enker und Ziegelaar trennten sich in den 1960er Jahren und heirateten später wieder. Die zweite Scheidung war endgültig.
Quelle
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