WikiDer > Max Pechstein

Max Pechstein
Max Pechstein
Die Nationalversammlung als Grundstein der Deutschen Sozialistischen Republik, Plakat (1919)
Das Grab von Max Pechstein und Marta Möller auf dem Friedhof Schmargendorf in Berlin

Hermann Max Pechstein (Zwickau, 31. Dezember1881Berlin, 29. Juni1955) war ein Deutscher Maler. Pechstein gilt als wichtiger Vertreter der Expressionismus.

Biografie

Pechstein wurde am 31. Dezember 1881 in . geboren Zwickau. Dort machte er ab 1896 eine Lehre als Dekorationsmaler. Von 1900 bis 1902 war er Student an der Kunstgewerbeschule von Dresden. In derselben Stadt besuchte er bis 1906 die Kunstakademie. Im selben Jahr erhielt er den Sächsischen Staatspreis und wurde Mitglied der später berühmten Künstlergruppe Die Brücke. 1907 machte er in goppeln Bekanntschaft mit einem anderen Expressionisten: Ernst Ludwig Kirchner. 1908 landete Pechstein in Berlin und trat dem Berliner bei Sezession. Er arbeitete mit mehreren bekannten Künstlern zusammen, von denen die wichtigsten waren: Erich Heckel und Kirchner waren. 1910 war er Mitbegründer der Neuen Secession und sogar deren Präsident.

Zu dieser Zeit besuchte er oft zusammen mit Heckel und Kirchner die Gegend um die Moritzburgermer in der Nähe von Dresden. Mögen Schmidt-Rottluff und nolde Sie wurden mit dem einfachen Landleben konfrontiert, das ihre Farbpalette stark beeinflusste.1911 stand er, wieder zusammen mit Kirchner, an der Wiege des Innovativen MUIM-Institut (Moderner Unterricht in Malerei). In der Kunstausbildung an diesem Institut war man durchaus offen für fortschrittliche künstlerische Ausarbeitungen.

1912 wurde Max Pechstein aus dem Verein de . entfernt Die Brücke weil er an einer Ausstellung der Berliner Secession teilgenommen hatte. Während des Ausbruchs des Erster Weltkrieg 1914 arbeitete er an der PalauInseln in der Pazifik. Er blieb dort bis 1915 und schuf dort einige seiner originellsten Werke. Zurückgekehrt in Deutschland 1916 wurde er an die Front geschickt.

1918, nach dem Ersten Weltkrieg, war Pechstein Mitbegründer der Arbeitsrat für Kunst 1922 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Ab 1933 fiel Pechstein wie Kirchner, Heckel, Schmidt Rottluff und Nolde unter das Mal- und Ausstellungsverbot. 1937 wurden 326 seiner Werke beschlagnahmt und als Entartete Kunst beschriftet. Als sein Haus in Berlin zerstört wurde, gingen viele seiner Werke wieder verloren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Pechstein Lehrer an der Berliner Kunstakademie. Er starb am 29. Juni 1955 in Berlin.

Pechstein war ein Bewunderer von Vincent van Gogh, die er als Vorbild für die moderne Malergeneration sah. „Van Gogh war uns allen ein Vater“ ist ein bekanntes Statement von ihm.

Externer Link

Siehe die Kategorie Max Pechstein von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.