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Maya (begrip)

Maya (Sanskrit; ursprüngliche Bedeutung: Illusion) ist ein Konzept aus dem Hinduismus und der Buddhismus, was mit "Schleier der Illusionen" übersetzt werden kann. Beide Religionen weisen darauf hin, dass der Mensch in der Regel eine realitätsferne Weltanschauung hat, die den Menschen am Verstehen hindert, die das Ergebnis materieller Wahrnehmung durch die Sinne istEmpirismus) und eine Fehlinterpretation davon. Dadurch, dass der Mensch von einem Schleier von Illusionen umgeben ist, wird der wahre Zustand der Welt dem Blick verborgen. Sowohl Hinduismus als auch Buddhismus gehen davon aus, dass dieser Zustand der Unwissenheit (avidya) hindert den Menschen daran, wahres Glück zu finden. Die Maya können unter anderem angehoben werden Meditation.

Das Buddha mit dem Begriff ‚Maya‘, der sich genauer auf das Bewusstsein bezieht,[1] was nach ihm wie ein Zaubertrick ist: wenn man es nicht versteht, hält man es für substantiell, aber wenn man es untersucht, entpuppt es sich als wesenlos. Dies gilt auch für Körper, Gefühle, Wahrnehmungen und Formationen (die anderen fünf khandhas). Am Ende gibt es nur das „Nicht-Selbst“ (Leerheit), die einzig wahre Existenzform. Einsicht in das Nicht-Selbst bringt Befreiung oder Beleuchtung.

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