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Meester Philippe
Philippe Nizier Anthelme

Der Franzose Nizier Anthelme Philippe (25. April1849 - 2. August1905) war ein spiritueller Heiler, spiritueller Meister und Wahrsager aus Lyon. Er war ein Unterstützer der Mesmerismus[1]. Zu seinen Lebzeiten wurde er oft als Meister Philippe. Sein Leben und Werk sind besonders gut dokumentiert.

Leben

Geboren am 25. April 1849 in Loisieux im französischen Departement Savoyen als Sohn einer Bauernfamilie. Mit dreizehn Jahren begann er in Lyon bei seinem Onkel in der Metzgerei zu arbeiten. Dort zeigt er ein außerordentliches Interesse an okkulten Dingen. 1872 verlässt er seinen Onkel, um eine eigene Praxis zu eröffnen, in der er Patienten mit Glaubensheilung. Er sagt ausdrücklich keine verklaart Handauflegen benutzen. In seinem 4 Labore er bereitet vor - medizinisch versorgt von seinem Schwiegersohn DR. Lalande - medizinische Pillen und Pflegeprodukte. Er heiratet in 1877 mit Jeanne Landar, einer seiner Patienten. Das Paar hat eine Tochter Victoire (1878)[2][3] und ein Sohn Albert (1881)[4].

Er begann sein Studium in 1874 zum Ecole de Medicine et de Pharmacie zu Lyon. Seine Registrierung wurde jedoch im letzten Jahr verweigert. Im 1884 Philippe promovierte an der University of Cincinnati (Ohio). Er promovierte in Medizin mit der Dissertation: Hygienegrundsätze während Schwangerschaft und Geburt. Diese Arbeit leistete einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Kindbettfieber.

Im 1885 Hat Philippe es verstanden? Ehrenbürgerschaft von acris in Italien.[4] Im 1886 er erhielt die Ehrendoktorwürde in Medizin von der Königliche Medizinische Akademie zu Rom. Von 1887 Philippe wurde in Frankreich mehrfach vorgeworfen, illegal Medizin zu praktizieren. Dafür wurde er immer verurteilt.[2][4] Später wurden diese Verurteilungen rechtlich aus seinem Vorstrafenregister gestrichen.

Philippe und Papus bei den Martinisten

Trotz dieser Verurteilungen machte sich Philippe einen Ruf als Heiler und Wahrsager. Während seines Lebens ähnelte Philippe Tausenden von Menschen Wunder- Weg zu heilen. Diese Heilungen werden in vielen Fällen durch medizinische Beweise und in einigen Fällen durch Polizeiberichte gestützt. Zu seinen weiteren Aufgaben gehören die Rettung seines Vaters aus der Ferne und die Auferweckung eines Kindes von den Toten. Seine Schüler behaupteten auch, dass er unsichtbar reisen und den Sturm kontrollieren könnte[5] und rede mit den Toten.[6]

Sein Ruf brachte ihn in Kontakt mit einer Reihe wichtiger Persönlichkeiten seiner Zeit. So wurde er beispielsweise vom Bey von Tunis, dem Prinzen von Montenegro, dem deutschen Kaiser und späteren König Eduard von England um Hilfe gebeten.

Er war spiritueller Meister von papus, französischer Esoteriker. Er schloss sich dem an Martinismus. Papus hat ihn hereingebracht 1902 in Kontakt mit Zar Nikolaus II. Am russischen Hof erlangte er großen Einfluss. Zusammen mit dem Zaren gründete er in Sankt Petersburg eine okkulte Bewegung, in der Séancen abgehalten werden. Auch an politischen Entscheidungen ist er häufig beteiligt.[5]. Als Dank für seine Arbeit erhält er durch die Fürsprache des Zaren Alexandra Fjodorowna den Doktortitel der Moskauer Universität. Der Zar verleiht ihm den Rang eines Divisionsgenerals[7]1902 überzeugt Philippe die Zarin fälschlicherweise von ihrer Schwangerschaft. Ihm wird Hypnose vorgeworfen. Zuvor hatte er fälschlicherweise die Ankunft eines Sohnes zur Zarin vorhergesagt.[6]

Philippes Einfluss auf den Zaren und die Zarin gefiel den russischen Geheimdiensten nicht. Anlässlich seiner Freundschaft mit Zar Nikolaus II sein Hintergrund wurde untersucht. Verleumdungskampagnen wurden gegen ihn geführt, um ihn vom Gericht zu entfernen. Die russischen Zeitungen und die Archive der Geheimdienste sowie die Tagebücher des Neffen des Zaren erwähnen dies. In den Ermittlungen wird er als Trickster und Abenteurer beschrieben. Er hätte auch Hypnoseshows gegeben. Die französischen Geheimdienste haben dazu eine umfangreiche Akte. Darüber hinaus kommt der Vorwurf der Hypnose aus heiterem Himmel, zumal Philippe sich immer gegen Hypnose ausgesprochen hat.[Quelle?] Als Philippe den Krieg zwischen Russland und Japan falsch einschätzt, wird seine Position vor Gericht unhaltbar und er wird nach Frankreich zurückgeschickt.[7]rasputin sah dies als seine Chance, seinen Platz vor Gericht einzunehmen.

In Frankreich wird er in der Stadt leben L'Arbresle. Dort unterhält er bis zu seinem Tod in schriftlichen Kontakt mit der Zarin 1905. Als Anerkennung in der Stadt gemacht wurde L'Arbresle, wo er viele Jahre lebte und starb, eine nach ihm benannte Straße, die Rue Maître Philippe, mit der Beschriftung auf den Straßenschildern Thaumaturg (Wundertäter). Um seinen 100. Todestag kaufte die Stadt L'Arbresle sein Haus, das Clos Landar, es zusammen mit privaten Investoren zu einem Hotel, Kulturzentrum und Museum für Meister Philippe umzubauen.

Sein Grab auf dem Friedhof von Loyasse Lyon wird immer noch täglich von Menschen aus vielen Ländern besucht. Außerdem jedes Jahr auf Palmsonntag Von 13 bis 14 Uhr fand eine Zeremonie rund um sein Grab statt, an der mehr als 100 teilnahmen.

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