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Michel Lelievre | ||
| Geboren | 11. Mai1971 Geboren in Namur | |
| Staatsangehörigkeit | Belgien | |
| Bestrafung | 25 Jahre Inhaftierung | |
| Status | Auf Bewährung entlassen (seit 2. Dezember 2019) | |
Michel Lelievre (Namur, 11. Mai1971) ist ein Belgier Ex-Häftling, der Mitglied von 's Gang war Marc Dutroux.
Als abhängiger Drogenabhängiger Lelièvre galt als Marionette Dutrouxs. Er spielte eine aktive Rolle bei der Entführung von vier Mädchen und dem Drogenhandel. Lelièvre hat in allen ihm vorgeworfenen Anklagepunkten gestanden.
Bestrafung und Freilassung
Der 33-jährige Lelièvre wurde im Juni 2004 von der Schwurgericht im Arlon im Dutroux-Prozess bis zu 25 Jahre Inhaftierung verurteilt. Er ist seit 1996 dabei Untersuchungshaft.
Im Oktober 2005 fragte er nach seinem bedingte Freigabe nachdem er ein Drittel seiner Strafe verbüßt hatte. Dieser Antrag wurde abgelehnt, weil er noch keine hat Vergütung an seine Opfer ausgezahlt. Auch mehrere Folgeanträge auf Bewährung wurden wegen Lelièvres Drogenproblemen abgelehnt.[1]
Lelièvre selbst erhielt 2007 von der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte 6.000 Euro Schadensersatz zugesprochen, weil er zu lange - acht Jahre - bis zu seinem Prozess in Untersuchungshaft war.[2]
Seit 2013 darf Lelièvre mehrmals für einige Stunden und unter Aufsicht das Gefängnis verlassen. 2018 durfte er erstmals mit Gefängnisurlaub und verbrachte eine Nacht außerhalb des Gefängnisses. Ende September 2019, wenige Jahre vor dem Ende der Haftstrafe gegen Lelièvre, hat die Brüsseler Strafgericht ihm eine bedingte Entlassung unter der Bedingung zu gewähren, dass er ein Zuhause findet.[1] Am 20. Oktober 2019 gingen in Brüssel rund 400 Menschen in einem "Schwarzen Marsch" auf die Straße, um gegen diese Freilassung zu protestieren. Dieser Marsch war ein Gegenstück zu dem Weißer Marsch die am 20. Oktober 1996 stattfand.[3][4]
Nachdem Lelièvre ein Zuhause gefunden hatte, wurde die 48-jährige Lelièvre am 2. Dezember 2019 aus dem Gefängnis entlassen. Zu den Bedingungen, unter denen er freigelassen wurde, gehörten, dass er keine neuen Straftaten begehen, sich immer bei seinem Justizassistenten melden, keinen Alkohol oder Drogen konsumieren, sich weiterbilden oder Arbeit finden, seine Opfer entschädigen, keinen Kontakt zu ihnen oder anderen Tätern haben durfte, und musste eine Reihe von Gebieten meiden (einschließlich der Provinzen Flämisch-Brabant, Limburg, Hennegau, Lüttich und Luxemburg und bestimmte Orte in der Brüssel).[5] Am 18. Dezember 2019 wurde er von einer Gruppe getroffen und verprügelt, die sich rächen wollte.[6]
| Fall-Dutroux | ||||||||
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