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Das Michielkesberg oder Steinbruch Michielsbergske ist ein Limburger Mergelbruch In Holländisch Süd-Limburg in der Gemeinschaft Valkenburg aan de Geul. Der unterirdische Kalksteinbruch befindet sich in der Nähe der Hekerbeekstraat auf der linken Seite, kurz bevor er unter dem Eisenbahntunnel der Bahnstrecke Aachen - Maastricht auf der Ostseite von Valkenburg. Der Steinbruch liegt am südlichen Rand des Mittelland im Übergang zum Schluchttal.[1]
Nur wenige Dutzend Meter vom Steinbruch entfernt, etwas höher am Hang, Bahnstrecke Aachen - Maastricht. Etwa 340 Meter nordöstlich liegt der Groothof-Steinbruch, ca. 700 Meter östlich liegt der Auvermansboschke und etwa 325 Meter südöstlich befindet sich die Steinbruch Oosterweg II.[2]
Geschichte
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im Bereich der Hekerbeekdal verschiedene Rekultivierungsstandorte, an denen lose Sand und Mergel in Hängen abgebaut wurden. Einer dieser offenen Steinbrüche wurde benannt Michielsbergske.[3]
In den 1930er Jahren ein Einheimischer Lebensmittelhändler unter Tage Pilze begann zu züchten, was damals sehr lukrativ war. Der Mann hatte jedoch keinen Steinbruch, den er dafür nutzen konnte und beschloss daraufhin, selbst einen neuen Steinbruch zu bauen. Im offenen Steinbruch der Michielsbergske begann er, ihn mit Meißeln und langen Stoßeisen weiter zu vertiefen. Insgesamt hackte er unter dem Licht von a Karbidlampe ein Korridorsystem mit einer Länge von etwa 75 Metern. Der freigesetzte lose Mergel wurde gesiebt und als Feinmergel verkauft. Hinten wurde auch ein Brunnen angelegt. Im Tunnelsystem wurden Pilze angebaut, die dann an lokale Restaurants verkauft werden konnten. In den relativ engen Gängen standen die Betten gegen die Kalksteinwände und zwischen den Betten gab es einen schmalen Gang. [3]
Nach dem Zweiter Weltkrieg Pilzzucht war nicht mehr so lukrativ. Statt als Pilzfarm diente das unterirdische Tunnelsystem zur Lagerung von Äpfeln und Kartoffeln.[3]
An einer Stelle, deren Zeitpunkt unklar ist, wurde die Zufahrt zum Steinbruch gesperrt. Später wurde neben dem verschlossenen Eingang ein Schacht gegraben. Auch der Eingang mit der Treppe ist später.[3]
1983 wurde an der Rückseite des Hauses in der Heekerbeekstraat 31 ein Anbau errichtet, wobei sechs oder sieben Stufen von der Abwärtstreppe aus ausgegraben wurden. Ein Rohr mit einigen Betonstufen wurde dann aus Beton hergestellt.[3]
Im Frühjahr 2001 wurde der Steinbruch bei Arbeiten an einer Gartenterrasse wiederentdeckt. Im Boden wurde eine Betonplatte entdeckt und beim Anheben mit einem Bagger entstand ein Hohlraum, in den eine Treppe hinunterführte. nach Prüfung durch den Inspektor der Staatliche Bergwerksaufsicht der Steinbruch wurde untersucht und inventarisiert.[3]
Steinbruch
Der Steinbruch ist relativ klein und die schmalen, niedrigen, etwa parabolischen Korridore haben eine Gesamtlänge von etwa 75 Metern. Denn die ersten Meter des Korridors haben nur ein Mergeldach von zwei Metern und erleben den Mann durch Blockbrecher war vor der gefährlich schlechten Qualität des Kalksteins gewarnt worden, wurden die Stollen immer tiefer gebaut, so dass der Eingang zum Steinbruch viel höher liegt als die Gänge weiter unten im Stollensystem. Die Höhe der Korridore variiert zwischen eineinhalb Metern und zwei Metern. Die Gänge sind nicht mit Sägen geschnitzt, sondern mit Meißeln und langen Streben.[3]
Von der Treppe nach unten gibt es einen Korridor von etwa 14 Metern, der am Ende endet. Hier befand sich früher ein alter Eingang, der später mit allerlei Schutt und Erde zugeschüttet wurde. Später wurde hier ein fünf Meter tiefer Rundschacht gebaut, der oben mit einer Betonplatte abgeschlossen ist. Von der Treppe gibt es auch einen Korridor nach rechts. Nach wenigen Metern geht dieser Korridor an einem Erdungsrohr die einen Durchmesser von einem Meter hat und vorher wegen der Gefahr abgestützt wurde. Dem Korridor folgend, kurz vor dem Ende des Korridors, befindet sich links ein Seitenkorridor. Am Ende dieses Seitengangs befindet sich links eine Sackgasse, die mit Schutt und Erde zugeschüttet wurde und rechts ein Gang. Letztere macht einen Knick von ca. 45 Grad nach links und am Ende des Korridors befindet sich rechts und links ein weiterer Korridor. Beide Gänge biegen noch einmal um die Ecke und enden dann nach etwa zehn Metern. In der Ecke des letzten Korridors links befindet sich ein Brunnen mit einem Durchmesser von einem Meter und einer Tiefe von drei Metern. Das gesamte Tunnelsystem umfasst insgesamt neun Erdrohre.[3]
Der Steinbruch hat eine Fläche von 362 Quadratmetern.[4]
Geologie
Der Steinbruch ist in der Kalkstein von Emael von dem Maastricht-Formation. Dieser Kalkstein ist nur von Qualität und zeichnet sich auch hier durch Feuerstein und Tauw-Schichten.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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