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Es Museum Folkwang ist ein Museum für moderne Kunst am Museumsplatz 1 in der Deutsche Stadt Essen (Zustand Nordrhein-Westfalen).
Museum Folkwang in Hagen
Das Kunstmuseum befand sich zunächst in der Stadt Hagen gegründet von Karl Ernst Osthaus. Es wurde von 1899 bis 1902 im Stil der Neorenaissance nach einem Entwurf des Berliners Paul Gérard erbaut. Das Interieur wurde vom belgischen Künstler ausgeführt Henry Van de Velde. Das Museum wurde 1902 ein Museum Museum Folkwang geöffnet.
Neben der Arbeit von George Minne, Auguste Rodin, Wilhelm Lehmbruck, Pierre-Auguste Renoir, Gustave Courbet, Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Paul Gauguin, waren es vor allem die Künstler der Folkwanger Malschule, die dem Museum einen guten Namen gaben. Unter diesen nach Hagen eingeladenen Künstlern waren Christian Rohlfs, Johan Thorn Prikker, Emil Rudolf Weiss und Milly Steger.
Als Osthaus 1921 starb, verkauften seine Erben die Kunstsammlung an die Stadt Essen. Im ehemaligen Folkwang-Bau ist seit 1955 das Karl Ernst Osthaus-Museum untergebracht.
Museum Folkwang in Essen
1922 fusionierte es Folkwang mit der 190606 gegründeten Essener Kunstmuseum Essen unter dem neuen Namen Museum Folkwang. In den zwanziger und dreißiger Jahren wurde die Sammlung stetig erweitert, vor allem die Franzosen Impressionisten erhielt viel Aufmerksamkeit.
Während der Nationalsozialist Zeit im Jahr 1937 wurden bereits 59 Gemälde beschlagnahmt und bei den Beschlagnahmungen während der Aktion „Entartete KunstDas Museum verlor mehr als 1000 Kunstwerke. Insgesamt 1.400 Werke widmeten sich der NS-Ideologie, darunter von Georges Braque, Paul Cézanne, Giorgio de Chirico, André Derain, Henri Matisse und Edvard Muncho, im Opfer. Die Plünderung des Museums leitete der Museumsdirektor Klaus Graf Baudissin (1891 - 1961), der aktiver Nationalsozialist und SS-Führer war. Nach seinen Aktionen besaß das Museum keine Kunst des 20. Jahrhunderts mehr.
Es in der Zweiter Weltkrieg Das zerstörte Museum konnte erst 1960 wiedereröffnet werden und gilt heute als eines der schönsten Kunstmuseen der Nachkriegszeit. Da einige der geraubten Kunstwerke noch von anderen Museen zurückgekauft werden konnten, konnte die Situation vor den Rückschlägen der 1930er und 1940er Jahre wiederhergestellt werden.
Neben der Gemäldesammlung besitzt das Museum auch die Sammlungen Diagramm und Fotografie. Der Schwerpunkt der grafischen Sammlung liegt auf dem 19. Jahrhundert mit Werken von Ludwig Richter und im zwanzigsten Jahrhundert mit der Sammlung deutscher Expressionisten. Die international ausgerichtete Fotosammlung umfasst die Nachlässe von ua Helmar Lerski, Germaine Krull, Otto Steinert und Peter Keetman.
2006 wurde beschlossen, ein neues Museum Folkwang zu bauen. Den Auftrag zur Gestaltung eines neuen Wohnhauses erhielt der britische Architekt 2007 David Chipperfield. Das Gebäude von 1960 blieb erhalten, die Anbauten von 1983 (in denen auch das Ruhrland Museum untergebracht war) wurden abgerissen.
Das renovierte Folkwang wurde im Januar 2010 wiedereröffnet, als Essen/Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas 2010. Der Neubau hat eine Fläche von 4500 m² für Dauer- und Wechselausstellungen.
Fotogallerie

Caspar David Friedrich:
Frau vor untergehender SonneEdouard Manet:
Porträt von Faure in der Rolle des Hamlet
Pierre-Auguste Renoir:
Lise mit Regenschirm
Vincent van Gogh:
Porträt von Armand Roulin
Paul Gauguin:
Junges Mädchen mit Fächern
Franz Marc:
Pferd in der Landschaft
Paula Modersohn-Becker:
Die Malerin mit Kamelienzweig
Literatur
- Folkwang-Museumsverein: Bild für eine Sammlung. Museum Folkwang Essen. DuMont, Köln 1994, ISBN 3-7701-3433-8 .
- George-W. Koltzsch: Phönix Folkwang. Die Meisterwerke. DuMont-Literatur-und-Kunst-Verl., Köln 2002, ISBN 3-8321-4994-5 .
- Folkwang-Museum: Folkwang-Museum. Eine Schule des Sehens. Prestel, München 2005, ISBN 3-7913-2994-4
Externer Link
- (das) (und) Website Museum Folkwang