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Nico Rolle (Amsterdam, 2. Januar 1929 - 22. Oktober 1976) war ein niederländischer Monumentalkünstler, politischer Zeichner und Maler. 1959 wurde er der Prix de Rome ausgezeichnet in monumentaler und dekorativer Malerei.[1]
Arbeit
Rolle wurde am Institut für Zeichenlehrerausbildung und der Nationale Akademie der Schönen Künste, beide in Amsterdam. 1959 gewann er den Prix de Rome für monumentale Malerei.[2]
1963 lieferte Rolle die dekorative Ausstattung des Gebäudes für Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie des Akademischen Krankenhauses in Leiden. Zusammen mit seiner Frau, ebenfalls Künstlerin, Lisa Rolle-Gerth er wurde von Heinekens Bierbrouwerij Maatschappij N.V. beauftragt, die Wandmalereien im Restaurant Die Port van Cleve anzufertigen. Die Enthüllung der Gemälde erfolgte 1964 durch berühmte Amsterdamer. Freddie Heineken enthüllte zum Beispiel das Bild von „De Hooiberg“ (der Dampfbrauerei, die auf dem Gelände von Die Port van Cleve stand und 1592 von der Brauerwitwe Weijntgen-Elberts gegründet wurde), der berühmte Hauptagent A. Walraven enthüllte die Bild von Muntplein , der Besitzer des Ausflugsbootunternehmens P. Kooy zog den Vorhang von der Schleuse Grimnesses weg. Nico Rolle und seine Frau Lisa Rolle-Gerth haben 50 Nächte daran gearbeitet, damit der Betrieb tagsüber geöffnet bleiben konnte. 1964 machte er einen 20m2 großes Glasmosaik in der Eingangshalle des Bürogebäudes von Buma in der Marius Bauerstraat 30 in Amsterdam.
Nico Rolle arbeitete von März 1966 bis zu seinem Tod bei De Telegraph. Der damalige Chefredakteur der Zeitung J.J.F. Stockfisch wollte die Hochzeit von Kronprinzessin Beatrix in der Zeitung auf besondere Weise zeigen. Er fragte Professor N. Vroom, den damaligen Direktor der Staatlichen Kunstakademie, den talentiertesten jungen Zeichner der Niederlande. Vroom erwähnte Rolles Namen und das war der Beginn von Nico Rolles Karriere bei De Telegraaf. Seine Arbeit wurde fast täglich in der Zeitung vorgestellt und als „geistreich, fröhlich, einfallsreich bis zur Absurdität, melancholisch und manchmal sehr traurig“ beschrieben. Und immer schrecklich und deshalb manchmal auch gnadenlos menschlich“ (Zitat damals Journalist Henk de Mari).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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