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Nieuwmarktrellen
Neue Marktunruhen
Wasserwerfer im Einsatz gegen Demonstranten bei Räumung des Gebäudes.
PlatzAmsterdam
Koordinaten52° 22′ N, 4° 54′ O
Datum24. März-8. April1975
UrsacheAbriss in Amsterdam Nieuwmarktbuurt nach Veranlagung Ostlinie
Nieuwmarkt-Unruhen (Amsterdam Center)
Neue Marktunruhen
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Das Kunstwerk in U-Bahn-Station Nieuwmarkt zum Gedenken an die Unruhen.
Polygon-News über die Unruhen auf dem Nieuwmarkt

Das Neue Marktunruhen, ebenfalls U-Bahn-Unruhen bezeichnet, ist der Name von ernst Störungen in dem Nieuwmarktbuurt im Amsterdam. Der Grund für die Nieuwmarkt-Unruhen 24. März und 8. April1975 war der Abriss von noch in gutem Zustand befindlichen Häusern auf der Strecke des Baus der Ostlinie des Amsterdamer U-Bahn, die dem Tunnelbau weichen musste. Auch der Plan, eine Autobahn von Wibautstraat und Weesperstraat über Nieuwmarktbuurt nach Prins Hendrikkade und weiter in Richtung Haarlemmer Houttuinen zu bauen, stieß auf heftige Proteste.

Für den Bau der 3,5 Kilometer langen U-Bahn musste ein Großteil der Nieuwmarktbuurt abgerissen werden. Dies lag daran, dass oberirdisch große Betonsenkkästen gebaut wurden, die dann versenkt werden mussten. Der Abriss der Nieuwmarktbuurt führte zu Massenprotesten der Bevölkerung, die in den Nieuwmarkt-Unruhen und sogar in einem vereitelten Bombenanschlag gipfelten, der die Rechtsradikalen verwüstete Joop Baank wollte die Nieuwmarkt-Bewegung diskreditieren.[1]

Die Unruhen brachen um den Bau der U-Bahn ausTunnel für die viele Häuser in der Umgebung Lastage zwischen den Geldersekade und Oudeschans musste abgerissen werden. Dies stieß bei den Anwohnern auf großen Widerstand.

Später im Jahr 1975 beschloss die Gemeinde Amsterdam daher, den Metroplan nach Fertigstellung der Oostlijn zurückzuziehen und keine neuen Metrolinien zu bauen.

im in 1980 U-Bahn-Station eröffnet Neuer Markt sind fünf Kunstwerke, die zur Erinnerung an diese bewegte Zeit entstanden sind.

Restaurierung alter Baulinien

Darüber hinaus bestand zunächst der Plan, eine breite vierspurige Straße durch die Nieuwmarktbuurt, die Teil des 'Wiederaufbauplans' von 1953 war. Dieser sollte ab dem Wibautstraat über die Nieuwmarktbuurt zum Prinz Hendrikkade. Am 5. Januar 1972 beschloss der Stadtrat mit einer Stimme, diesen Lastageweg nicht zu bauen und die Neubauten nach dem alten zu bauen. Baulinien bauen. Außerdem gab es keine Büros, sondern Häuser.

Zwischen 1975 und 1984 entstand um die erhaltene und restaurierte 1974-'75 Haus Der Pinto zum Sint Antoniesbreestraat Neubauwohnungen entlang der alten Baulinien, auch über dem unterirdischen U-Bahn-Tunnel.[2]

Politischer Hintergrund

Bis in die 1980er Jahre war noch lange eine leere Wand an der Wand Sint Antoniesbreestraat der Text "Das Schlimmste sind die als Linken verkleideten Rechten, meide sie wie die Pest, denn sie sind schlimmer als die anderen"[3], die an die Ernüchterung vieler Bewohner der Nieuwmarktbuurt erinnerte, als das Viertel von einem linken Stadtrat dem Abrisshammer ausgeliefert wurde.

Das Amsterdam Arbeiterpartei und der CPN erzielte 1974 einen Kompromiss, bei dem sich die Bewohner der Nieuwmarktbuurt dem ehrgeizigen Projekt der U-Bahn geopfert fühlten, die auf der etablierten Strecke um jeden Preis weiter als die Wasserlooplein musste verlängert werden. Amsterdam hatte damals einen Stadtrat mit Schöffen der PvdA (z. Han Lammers) und der CPN, zusammen mit Schöffen der PPR (Roel van Duijn) und der PSP (Huib Riethof) in einer Nebenrolle.[4]

PSP-Stadtrat Riethof stolperte über die U-Bahn-Frage, indem er eine entgegengesetzte Position vertrat, die seine Partei im Wahlkampf vertreten hatte. Einige Zeit später musste auch PPR-Schiedsrichter Van Duijn aus einem anderen Grund gehen.[5]

Externe Links

Literatur

  • Zum Vorgehen von Polizei und Justiz siehe: Jan Naeyé Der starke Arm (1979).