WikiDer > Oflag VIII C

Oflag VIII C
Oflag VIII C Juliusburg
Oflag VIII C (Deutschland)
Oflag VIII C
OrtJuliusburg, damals Deutschland
Verantwortliches LandNazi Deutschland
Koordinaten51° 12′ N, 17° 22′ O

Oflag VIII C war während der Zweiter Weltkrieg ein OderfiziersVerzögerungDort, ein Kriegsgefangenenlager vor dem Offiziere in der Stadt Juliusburg (jetzt Dobroszyce, Polen) damals in Schlesien Deutschland.

In Juliusburg befand sich das Kloster Amalienstift, es hatte eine eigene Kirche. Bei Kriegsausbruch diente das Gebäude noch als Kloster, doch im November 1940 wurden 60 % des Klosters in ein Kriegsgefangenenlager umgewandelt und der Rest als katholisches Waisenhaus genutzt. Die Nonnen lebten weiterhin in diesem Teil.

Die niederländischen Häftlinge, die sich 1940 geweigert hatten, Parole unterschreiben, waren die ersten in Oflag VI A in Soest untergebracht und dann mit der Bahn nach Juliusburg gebracht. Als sie dort am 14. November eintrafen, waren bereits 363 belgische Offiziere und einige Ordonnanzen im Einsatz. Nach der erfolgreichen Flucht von Kapitän Trebels und Leutnant van de Veer wurden alle niederländischen Gefangenen am 23. Juli 1941 nach [Slot Colditz] verlegt.

Niederländische Gefangene

Niederländische Häftlinge in Colditz, März 1942

Es waren 69 Niederländisch Offiziere und Kadetten, darunter:

  • Kapitän KNIL Adrie Nouwens
  • Kapitän KNIL A.J.A. Pereira
  • Kapitän KNIL E.Pesch
  • Kapitän der Marines Marines HO Romswinckel (Adj. der Königin)
  • Oberstleutnant Rooseboom
  • Kapitän Schepers
  • Leutnant F.J. van der Schraaf
  • Kadettenfähnrich Hans von Seydlitz Kurzbach
  • 1st Lieutenant KNIL John Smit
  • LTZ 2. Klasse Francis Steinmetz
  • Kapitän KNIL H.J. Veenendaal
  • Kapitän KNIL Quintus de Veer
  • Kapitän KNIL T. Willer
  • Leutnant Witjens
  • Oberleutnant KNIL B.Andringa
  • Oberleutnant KNIL H.C. bajetto
  • Kapitän KNIL F.J. Beifuß
  • 2. Leutnant KNIL H G Donkers[Quelle?]
  • Major KNIL Edu Engles
  • Oberleutnant KNIL D.C. van Hutten
  • Kadett Fähnrich inf A G L Ligtemoet
  • Kapitän KNIL J J Mojet
  • Feldwebel Otten
  • KNIL . Infanterie-Hauptmann John Trebels
  • Oberleutnant Inf. KNIL Frans van der Veen
  • Kapitän KNIL L.T.W. de Vries
  • Leutnant Schelte Westra

Sie hatten zwei Schlafsäle (Leutnantszimmer und Kapitänszimmer) und einen Speisesaal, in dem ein warmes Mittagessen eingenommen wurde. Es gab auch einen Lesesaal.

Einer der Gefangenen, Quintus de Veer, schien viel Mitgefühl für die Deutschen zu haben. Auf Wunsch von Major Engles wurde er am 11. Mai 1941 aus dem Lager entfernt. Er kam mit der in die Niederlande Waffen-SS und wurde 1945 bei Berlin ermordet.

Flucht

Trebels hatten ihre Flucht gut vorbereitet. Seine Frau hatte ihm mit deutschem Geld eine Dose Apfelsirup geschickt. Am 6. April 1941 gingen Trebels und Frans van de Veen mit einem falschen Schlüssel auf den Dachboden und erreichten so die Außentür des Waisenhauses. Über die Schweiz gelangten sie nach Niederländisch-Ostindien. Dort wurde Kapitän Trebels von den Japanern gefangen genommen, Frans van der Veer gelang mit einer Schaluppe erneut die Flucht nach Ceylon (Sri Lanka).