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Pep Parade
Für das Medikament siehe Amphetamin.
Pep-Parade
GenreComic-Blatt
Zielpublikum)Jugend
Frequenzzwei Folgen pro Jahr
Erste Ausgabe1969 (Nr. 1)
Neueste Ausgabe1974 (Nr. 10)
Nationen)Flagge der Niederlande Die Niederlande
Verlag)Die illustrierte Presse, Amsterdam-Buch
Portal  Portalsymbol  Medien
Streifen

Das Pep-Parade war eine periodische Ausgabe des niederländischen Comic-Wochenmagazins Pep.

Es wurde im Taschenbuchformat veröffentlicht und enthielt Original-Kurzgeschichten von französisch-belgischZeichentrickfiguren wenn Lucky Luke, Sternchen, Tanguy und Laverdure, Blaubeere, roter Bart, Olivier Blunder, Dan Cooper, Michel Vaillant und Ravian, sowie Rätselseiten (meist illustriert von den jeweiligen Comiczeichnern) und Hintergrundartikel, meist geschrieben von Tanguy und Laverdure/Blueberry/Redbeard Autor Jean-Michel Charlier. Insgesamt erschienen zwischen 1969 und 1974 zehn Ausgaben dieser Broschüre. Das Pep-Parade war 260 Seiten dick und wurde herausgegeben von Die illustrierte Presse (Teile 1-7) und ihre Tochter Amsterdam Boek (Teile 8-10).[1] Im Gegensatz zur Hauptseite war kein niederländisches Originalwerk in der Serie enthalten.

Die ersten fünf Teile waren bearbeitete Übersetzungen des originalen 9-teiligen Super Pocket PilotSerie (1968-1970, Dargaud)[2] und die letzten fünf von (Teil) der ursprünglichen 38-teiligen Tintin-Taschenauswahlserie (1968-1977, Lombard, die in ihrem eigenen Titel mit der – unverändert – niederländischsprachigen Veröffentlichung ihrer Tintin TascheSerie nach dem letzten Teil von Pep Parade).[3] Im Vergleich zu den französischsprachigen lombardischen Quellenpublikationen waren die letzten fünf Pep Parades mit jeweils etwa 260 Seiten sperrig, verglichen mit ihren etwa 160-seitigen lombardischen Gegenstücken. Auch die Dargaud-Ausgaben hatten 260 Seiten, ebenso die ersten fünf Pep-Paraden.

Die Kolophone in den französischen Quellenveröffentlichungen Super Pocket Pilote weisen aus Teil 5 darauf hin, dass die niederländische Version vorgesehen war, da De Geïllustreerde Pers als Partner aufgeführt ist. Neben einer niederländischen Fassung erschien fast zeitgleich eine italienische Fassung, Superalbo Audacia (1969, sechs Bände), für die der ebenfalls genannte Verlag mondadoria nahm die Ehre.[4] Es ist zu beachten, dass nicht alles aus den französischen Ausgaben in den internationalen Ausgaben in Übersetzung erschienen ist, insbesondere die Comics und Artikel mit sehr starkem französischem Charakter, was inhaltlich insgesamt vier – für Italien drei – Teile ergibt (vorerst) blieb unübersetzt.

Der Großteil der Kurzgeschichten wurde später nachgedruckt und zu Comicalben zusammengestellt und in die einzelnen Serien der jeweiligen Comichelden aufgenommen, wobei in den meisten Fällen jedoch erhebliche redaktionelle Änderungen erforderlich waren, um diese Geschichten für das größere Albumformat – ca. A5 . geeignet zu machen Größe auf etwa A4-Größe.