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Peter Altmaier
Peter Altmaier
Peter Altmaier
Geboren18. Juni1958
Ensdorf, Saarland
Flagge von Deutschland Deutschland
Politische ParteiCDU(ab 1976)
BerufPolitiker
Beamte
Anwalt
Anwalt
Religionrömisch katholisch
Bundesminister für
Wirtschaft und Energie
Aktuelle Position
Ernennung14. März2018
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerBrigitte Zypries
Bundesfinanzminister
Schauspielkunst
Ernennungder 24. Oktober2017
Schlussendlich14. März2018
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerWolfgang Schäuble
NachfolgerOlaf Scholz
Bundesminister ohne Geschäftsbereich
Ernennung17. Dezember2013
Schlussendlich14. März2018
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerRonald Pofalla
NachfolgerHelge Braun
Chef des Bundeskanzleramtes
Ernennung17. Dezember2013
Schlussendlich14. März2018
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerRonald Pofalla
NachfolgerHelge Braun
Bundesumweltminister,
Klima und nukleare Sicherheit
Ernennung22. Mai2012
Schlussendlich17. Dezember2013
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerNorbert Rottgen
NachfolgerBarbara Hendricks
Peitsche des CDU/CSU
in dem Bundestag
Ernennung28. Oktober2009
Schlussendlich22. Mai2012
VorgängerNorbert Rottgen
Staatssekretär für
Innere Angelegenheiten
Ernennung22. November2005
Schlussendlich28. Oktober2009
PremierministerAngela Merkel(Kanzler)
VorgängerUte Vogt
NachfolgerOle Schröder
Portal  Portalsymbol  Politik
Peter Altmaier
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Mitglied von Bundestag
vor dem Saarlouis
Aktuelle Position
Ernennung27. September2009
Mitglied von Bundestag
vor dem Saarland
Ernennung16. Oktober1994
Schlussendlich27. September2009
Portal  Portalsymbol  Politik

Peter Altmaier (Ensdorf, Saarland, 18. Juni1958) ist ein Deutsche Politiker der CDU und Rechtsanwalt. Er ist Bundesminister für Wirtschaft und Energie in dem Kabinett Merkel IV seit 14. März 2018 und ist derzeit der dienstälteste Bundesminister unter Angela Merkel.

Werdegang

Ausbildung und Beruf

Altmaier wuchs in einer konservativen Familie auf. Sein Vater war von Beruf Genosse und seine Mutter war Krankenschwester.[1] Nach seiner Ausbildung an der Gymnasium am Stadtgarten im Saarlouis er ging zum Militärdienst, studierte dann ab 1980 Rechte an der Universität des Saarlandes, wo er das juristische Staatsexamen tat. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europa-Institut der Universität des Saarlandes tätig. Altmaier, das fließend Englisch, Französisch und Niederländisch spricht,[2] wurde 1990 leitender Beamter bei der Europäische Kommission in der Direktion für Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und Soziales, wo er von 1993 bis 1994 Generalsekretär des Betriebswirtschaftsausschusses für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer war.

Peitsche der CDU/CSU Peter Altmaier und Britischer Stellvertretender Minister für europäische AngelegenheitenDavid Lidington beim Besuch London am 15.09.2011.
Bundespräsident von Deutschland Joachim Gauck und Bundesminister für Umwelt, Klima und Reaktorsicherheit Peter Altmaier bei einem Treffen am Schloss Bellevue am 5. Juni 2012.

CDU-Politiker

1974 wurde Altmaier Mitglied der Junge Union und 1976 von der CDU. Er ist seit 1991 Mitglied des CDU-Vorstands des Saarlandes und Vorsitzender des Beirats „Europa“ im Saarland. Von 2000 bis 2008 war Altmaier Präsident der CDU-Kreisverband von Saarlouis.

Tätigkeit als Volksvertreter

Altmaier ist seit 1994 Abgeordneter im Bundestag. Bis 2009 kam er durch die Länderliste von Saarland im Bundestag; seit den Wahlen 2009 ist er ein direkt gewählter Vertreter seiner Heimatwahlkreis Saarlouis.

Im Bundestag war Altmaier von 1998 bis 2000 Vorsitzender des Unterausschusses Recht der Europäischen Union des Rechtsausschusses. Er nahm an der schwarz-grünen Diskussionsgruppe (CDU mit Bündnis 90/Die Greenen) von Jugendvertretern, den sogenannten Pizza-Verbindung.[3] Altmaier war von 2002 bis 2005 Mitglied des Vorstands der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und justiziar (Fachanwalt für Rechtsangelegenheiten). Am 27. Oktober 2009 wurde er rechte Hand des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion. In dieser Position folgte er Norbert Rottgen op, der dann Umweltminister wurde, und war Mitglied des Konzernvorstands.[4] Er wurde von 98,4% der Fraktion gewählt.[5] Dies endete, als er am 22. Mai 2012 Umweltminister wurde.

2012 wurde er als Abgeordneter der Parlamentsmehrheit Vorsitzender des chairman Parlamentarisches Kontrollgremium (PKGr), die als gesetzgebendes Organ die Exekutive kontrolliert.

Politisch-administrative Funktionen

Am 23. November 2005 wurde Altmaier KanzlerAngela Merkel gebeten, Staatssekretär im Innenministerium in der unter ihrer Leitung gebildeten Abteilung zu werden Bundesregierung. Diese Position hatte er bis Oktober 2009 inne.

Am 22. Mai 2012 wurde Altmaier auf Vermittlung von Angela Merkel Joachim Gauck zum Umweltminister ernannt.

Am 17. Dezember 2013 wurde er Minister ohne Portfolio und Chef der Bundeskanzleramt.

Seit dem 24. Oktober 2017 bis zur Bildung einer neuen Regierung übernimmt Altmaier die Aufgaben des Wolfgang Schäuble als Finanzminister. Schäuble selbst wurde zum Vorsitzenden des Bundestag.

Seit 14. März 2018 ist Altmaier Minister für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merkel IV.

Europäischer Politiker

Altmaier ist einer der wenigen Europäische Beamte innerhalb der deutschen Politik. Er war Mitglied der 'Kommission Europa' im Deutschen Bundestag und im Konvent zur Zukunft Europas er war stellvertretendes Mitglied des Ausschusses, der an der Vertrag über eine Verfassung für Europa. Als Staatssekretär des Innern war er auch berechtigt, sich mit europapolitischen Fragen zu befassen.

Von 2004 bis 2008 war Altmaier Vizepräsident der Europäische Bewegung Deutschland. Von Dezember 2006 bis November 2011 war er Vorsitzender der überparteilichen politischen Organisation Europa-Union Deutschland.[6]

HJ Schoo Vortrag

Donnerstagabend 6. September 2018 Altmaier veranstaltete die zehnte HJ Schoo Vortrag im Theater Sorgfalt in Den Haag.[7] Titel seines Vortrags war: In der Brandung rocken? Blätter im Wind? Nachdenken über Europas Platz in unserer Welt.

Nebenaktivitäten

Altmaier ist Mitglied der parteiübergreifenden Abgeordnetengruppe im Deutschen Bundestag, die sich mit der Europäischen Union befasst.

Am 17. November 2010 wurde Altmaier Ehrensenator der Fakultät für öffentliche Verwaltung[8] zu Brühl (NRW).

Privatleben

Altmaier ist römisch katholisch und Single.[9]

Politische Positionen

Altmaier setzte sich in den 1990er Jahren für die Modernisierung der deutschen Staatsbürgerschaft ein und pflegte Kontakte zu Migranten, Flüchtlingsorganisationen und Kirchen. Er befürwortet den Dialog zwischen CDU und Bündnis 90/Die Greenen. 1998 rief er he Helmut Kohli zurücktreten und er kritisierte Roland Koch wegen seines, so Altmaier, ausländerfeindlichen Wahlkampfes. 2003 lehnte er den Aufruf des Vatikans ab, gleichgeschlechtliche Ehen zu beenden. Angela Merkel berief ihn 2002 im Auftrag der CDU in den parlamentarischen Untersuchungsausschuss (sog. „Lügenausschuss“), der prüfte, ob die Bundesregierung bei der Bundestagswahl 2002 den Bundestag korrekt über die allgemeine Finanzlage, die Finanzen der Kranken- und Rentenversicherung und über die Erfüllung des Stabilitätskriteriums gemäß den europäischen Vereinbarungen hierzu.[10]

Altmaier wurde getroffen Ronald Pofalla, Norbert Rottgen, Eckart von Klaeden und anderen als einer der „jungen Wilden“ in der Politik. Er nahm an der informellen Pizza-Verbindung, der Gesprächskreis mit CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Rückblickend sagt er dazu: „Wir haben damals auch gleich mit ihnen über eine neue Staatsbürgerschaft gesprochen […] FDP."[11]

Energiepolitik

Als er Umweltminister war, beschuldigte er Bundesverband Erneuerbare Energie ihn, die Einführung nachhaltiger Energieformen unnötig zu verzögern und die Ziele zu reduzieren.[12]

Auf die steigenden Stromkosten reagierte Altmaier mit einer Broschüre, in der er Tipps zum Energiesparen gab.[13]

Web 2.0

Altmaier gilt als Modernisierung seiner Partei und ist Journalisten als kommunikativ und internetvertraut bekannt. So ist Altmaier laut Handelsblatt "auffällig durch die Nähe zur Internet-Community" und "einer der ersten aktiven Spitzenpolitiker" getwittert".[14] Altmaier merkte an, dass ein Twitter-Account nicht bedeute, dass jemand „internetkompetent“ sei.[15] Mit Unterstützern der Piratenpartei Deutschland er sprach über die Privatsphäre im Internet und Urheberrechte ©.[16][17]Altmaier ist Mitgründer und Mitglied von Cnetz, ein Verein für Internetpolitik mit dem Ziel, dass die unterschiedlichen Interessen einer pluralistischen Gesellschaft auch im Internet angemessen berücksichtigt werden.[18]

Altmaier gab seiner Nutzung von Twitter die nötige Publicity public[19] und benutze es dann täglich. So reagierte er beispielsweise via Twitter auf Zweifel an seinen Berechnungen zu den Kosten der Energiewende.[20] Eine Umfrage aus dem Jahr 2013 bestätigte, dass er mehr am Dialog mit seinen (Twitter-)Followern interessiert ist als andere Politiker.[21]

Auszeichnungen

2004 wurde Altmaier zum Ritter der Franzosen ernannt Ehrenlegion.[22]

Siehe die Kategorie Peter Altmaier von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.
Vorgänger:
Ute Vogt
Staatssekretär für
Innere Angelegenheiten

2005–2009
Nachfolger:
Ole Schröder
Vorgänger:
Norbert Rottgen
Bundesumweltminister,
Klima und nukleare Sicherheit

2012–2013
Nachfolger:
Barbara Hendricks
Vorgänger:
Ronald Pofalla
Chef des Bundeskanzleramtes
2013–2018
Nachfolger:
Helge Braun
Vorgänger:
Wolfgang Schäuble
Bundesfinanzminister
Schauspielkunst
2017–2018
Nachfolger:
Olaf Scholz
Vorgänger:
Brigitte Zypries
Bundesminister für
Wirtschaft und Energie

2018–heutige Tag
Nachfolger:
Strom