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Roland Koch | ||||
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| Geboren | 24. März1958 Frankfurt am Main | |||
| Politische Partei | CDU | |||
| Premierminister von Hessen | ||||
| Ernennung | 7. April 1999 | |||
| Schlussendlich | 31. August 2010 | |||
| Vorgänger | Hans Eichel | |||
| Nachfolger | Volker Bouffier | |||
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Roland Koch (Frankfurt am Main, 24. März1958) ist ein Deutsche Rechtsanwalt und ehemaliger Politiker der CDU. Von 1999 bis 2010 war er Premierminister des Staates Hessen.
Biografie
Nach seinem Abitur 1977 am Eichwald-Gymnasium in Sulzbach Koch leistete seinen Militärdienst ab, woraufhin er Frankfurt am Main eine Studie Jurisprudenz das er 1982 mit dem ersten Staatsexamen ablegte. 1985 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab und ist seit diesem Jahr Magister der Rechtswissenschaften mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht. Bis 1999 arbeitete er als Anwalt in diesem Rechtsgebiet in Eschborn.
Politische Karriere
Politisch war Koch im Alter von 14 Jahren in die Junge Union, danach wurde er auf lokaler Ebene für die CDU. Er war Mitglied des Eschborner Stadtrates und außerdem Stadtrat und CDU-Vorsitzender im Main-Taunus-Kreis. 1987 nahm er Platz im Nationalfeiertag von Hessen, wo er in den Zeiträumen 1990–1991 und 1993–1999 im Auftrag seiner Partei Parteivorsitzender war. Von 1998 bis 2010 war Koch Vorsitzender der CDU in Hessen.
Bei der hessischen Landtagswahl 1999 übernahm Koch die Führung. Unter seiner Führung wurde die CDU zur größten Partei, SPD des damaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel wurde besiegt. Zusammen mit dem FDP die CDU schmiedete daraufhin eine konservativ-liberale Regierungskoalition und Koch wurde zum neuen gewählt Ministerpräsident von Hessen. Mit seinem Amtsantritt am 7. April 1999 übernahm er auch den Vorsitz der Bundesrat von Eichel. Im Jahr 2000 wurde Koch diskreditiert, nachdem die Konten der CDU angeblich gefälscht worden waren, um illegale Spenden zu vertuschen.[1]
Nach vier Jahren Regierungszeit verliefen auch die Landtagswahlen 2003 für Koch sehr erfolgreich. Die CDU erzielte in Hessen ihr bisher bestes Ergebnis und gewann die absolute Mehrheit, die es der Partei ermöglichte, ein eigenes Kabinett zu bilden: das Kabinett Koch-II. Neben seiner Funktion als Regierungschef wurde Koch 2006 unter der Leitung von Angela Merkel, eine Position, die er bis 2010 bei Jürgen Rüttgers, Annette Schavan und Christian Wulff.
Landtagswahlen in Hessen 2008 und 2009
Im Vorfeld der Wahlen in Hessen 2008 Koch wurde beschuldigt Populismus und Fremdenfeindlichkeit, nachdem er sich dafür eingesetzt hatte, gegen Immigranten in der Jugendkriminalität vorzugehen. Zuvor hatte er auch einen Plan kritisiert, den Erwerb der doppelten Staatsbürgerschaft für Ausländer zu vereinfachen. Die Kritik an Koch kam nicht nur von vielen linken Politikern, sondern auch von seiner eigenen Partei.[2] Auch wegen Kochs sinkender Popularität verlor die CDU bei den Wahlen im Januar 2008 14 Sitze im Parlament und erreichte das schlechteste Ergebnis seit 1966. Mit einem sehr knappen Vorsprung von 3500 Stimmen (0,1%) konnte die Partei die SPD nur knapp anführen. Nach der Wahl waren sowohl Koch als auch sein Herausforderer erfolgreich Andrea Ypsilanti (SPD) scheiterte daraufhin an der Bildung einer Mehrheitskoalition. Die Bildung von a Große Koalition möglich gewesen wäre, wurde aber von beiden Parteiführern als unerwünscht angesehen. Um aus der Sackgasse herauszukommen, wurde schließlich beschlossen, im Januar 2009 Neuwahlen zu organisieren. Bis dahin blieb Koch amtierender Ministerpräsident.
Bei der vorgezogene Neuwahlen im Januar 2009 die CDU konnte einige Sitze zurückgewinnen. Dank eines starken Niedergangs der SPD und eines deutlichen Aufstiegs der FDP konnte Koch wie in seiner ersten Amtszeit als Ministerpräsident mit der FDP eine Regierung bilden. Sein drittes Kabinett trat am 5. Februar 2009 sein Amt an.
Im August 2010 legte Koch sein Amt vorzeitig nieder und zog sich aus der aktiven Politik zurück. Diesen Schritt hatte er bereits im Mai desselben Jahres angekündigt und erklärt, dass er eine Position in der Unternehmenswelt anstrebe.[3]Volker Bouffier, einer der Minister in seinem Kabinett, folgte ihm. Von 2011 bis 2014 war Koch Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Bilfinger-Berger. Außerdem war er als Supervisor in den deutschen Abteilungen der UBS und Vodafone.
Persönlich
Roland Koch ist römisch katholisch, verheiratet und hat zwei Söhne. Kochs Vater Karl-Heinz Koch war wie sein Sohn Abgeordneter der CDU im hessischen Landtag (1970–1987). Von 1987 bis 1991 war er Justizminister in Hessen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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