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Philippe Delhaye

Philippe Charles Ghislain Delhaye (Namur, 17. Februar1912 - Dion-Valmont, 18. März1990) war ein BelgierMoraltheologe und mittelalterlich. Er war Professor zum Katholische Universität Löwen und war von 1972 bis 1989 Sekretär des Internationale Theologische Kommissionologen.

Lebenszyklus

Delhaye war der Sohn eines Dieners, der im Telegrafie, und besuchte das Gymnasium in seiner Heimatstadt. Ab 1930 studierte er Philosophie zum Universität Leuven wo er 1933 seinen Magistertitel erwarb. Dann ging er zum Päpstliche Universität Gregoriana zu Rom und erwarb einen Masterabschluss in der in Theologie. Sein Ordination zum Priestertum folgte am 25. Juli desselben Jahres. Jetzt sofort These Über Zeger von Brabant er erhielt die . im Jahr 1940 Promotion in der Philosophie.

Nach dem Zweiter Weltkrieg Delhaye begann an der zu unterrichten Katholisches Institut von Lille und promovierte 1951 in Theologie. Er unterrichtete dort bis 1959. Von 1952 bis 1966 leitete er den Kurs Moraltheologie zum Katholische Universität Lyon und von 1959 bis 1966 war er auch Gastprofessor an der Universität Montreal wo er dem Institut für Mediävistik der Theologischen Fakultät angegliedert war.

Als Theologe war Delhaye an der Vorbereitung der Zweites Vatikanisches Konzil. 1960 wurde er zum theologischen Berater der Vorbereitungskommission ernannt, die ihre Sitzungen im Belgisches Päpstliches Kolleg und als solcher war er Teil der sogenannten Squadra Belgien die im Rat eine wichtige Rolle spielen würden. Während des Rates, auf Antrag der kanadisch Kardinal Paul-Emile Leger ernannt peritus und schloss sich seiner fortschrittlichen Gruppe von Theologen an. Am 20. November 1964 wurde er Mitglied des Ausschusses für Bevölkerung, Familie und Nationalität und war Mitverfasser des Dekrets Gaudium et Spes aus dem Jahr 1965, das viele Theologen als das wichtigste Konzilsdokument ansehen.

1966 wurde er Professor an der Theologische und Religionswissenschaftliche Fakultät von der Universität Löwen. Nach der Aufspaltung und dem Umzug der französischsprachigen Abteilung nach Löwen-la-Neuve war er der erste Dean von 1968 bis 1972. Als Dekan war er maßgeblich an der Gründung der Zeitschrift beteiligt Revue theologique de Louvain 1970, für die er zahlreiche Beiträge leistete. Delhaye blieb Professor, bis er emeritierter Status 1982. Nach seiner Emeritierung setzte er seine Forschungen in der Moraltheologie fort, insbesondere spezialisierte er sich auf deren historische Schriftquellen.

Bei der Gründung des Internationale Theologische Kommissionologen durch Papst Paul VI 1969 wurde Delhaye sofort in diesen Ausschuss berufen. Er war dort von 1972 bis 1989 Sekretär.

Delhaye starb 1990 im Alter von 78 Jahren. 1993 wurde sein Archiv inventarisiert und im Philippe Delhaye-Fonds bei UCL. Die Dokumente zur Internationalen Theologischen Kommission sind wegen des guten Bildes, das man von der Arbeitsweise der Kommission erhält, besonders wichtig.

Arbeiten (Auswahl)

Neben vielen Dutzenden von Artikeln in theologischen Zeitschriften schrieb Delhaye die folgenden Werke:

  • Un témoignage franduleux de Pierre de Blois sur la pedagogy du XIIe S., 1947
  • Une controversy sur l'âme universelle au IXe siècle, 1950
  • Le bien suprême d'Après le "Policraticus" von Jean de Salisbury, 1953
  • Gauthier de Châtillon est-il l'auteur du moralium dogma?, 1953
  • Le problem de la conscience morale chez S. Bernard étudié dans ses oeuvres et dans ses sources, 1957
  • Rencontre de Dieu et de l'homme, 1957
  • "Grammatik" und "Ethik" im XIIe siècle, 1958
  • La philosophie chrétienne au moyen age1959 (übersetzt 1960 ins Englische, Deutsche und Italienische und 1961 ins Spanische)
  • Permanence du droit natural, 1961 (Nachdruck 1968)
  • Pierre Lombard: sa vie, ses oeuvres, sa morale, 1961
  • Le decalogue und sa place dans la morale chrétienne, 1963
  • La conscience morale du chrétien, 1964
  • Pastorale Behandlung von Sin, 1968
  • II. Vatikanisches Konzil, 1974 (zusammen mit Michel Guéret und Paul Tombeur)
  • Prinzipien d'ethique chrétienne, 1979 (zusammen mit Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI)
  • Enseignement et morale au XIIe siècle, 1988

Literatur

  • Eric GAZIAUX, Philippe Delhaye, in dem Nouvelle Nationalbiographie, Bd. 10, p. 124-127, Brüssel, 2010
  • Eric GAZIAUX, Moral de la foi et morale autonom. Konfrontation zwischen P. Delhaye und J. Fuchs, Löwen, 1995
  • Jean-Pierre RENARD, Bibliographie von Mgr. Philippe Delhaye, im: Esprit et Vie, Bd. 100, p. 194-200, 1990
  • Henri WATTIAUX und Roger GRYSON, In Gedenken an Mgr Philippe Delhaye, im: Revue theologique de Louvain, Band 21, Teil 2, S. 264-267, 1990

Externe Links