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Planitzer SC
Planitzer SC
NamePlanitzer Sportverein
Etabliert1912
Abgesetzt1949
StadionWestsachsenkampfbahn
Kapazität30.000
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

Planitzer SC war ein Deutsche Fußballverein raus planitz, die bis 1944 eine eigenständige Gemeinde war, heute aber zur Stadt gehört Zwickau im Sachsen. Der Verein war in der Vorkriegszeit recht erfolgreich und fusionierte 1949 zu einem neuen Verein.

Geschichte

Der Club wurde 1912 gegründet und trat dem Mitteldeutscher Fußball-Bund. 1922 wurde der Verein in die höchste Klasse der Westsachsen. Nach einigen Jahren in der Mitte wurde der Verein erstmals Meister in 1928/29 und damit qualifiziert für die Mitteldeutsche Endrunde. Nach einem Sieg bei Viktoria Lauter verlor den Verein an Dresden SC im Viertelfinale. Zwei Jahre später stand der Verein zusammen mit an der Spitze der Rangliste SVgg Meerane 07 und musste den Titel durch ein Testspiel gewinnen. In dem letzte Runde den Verein besiegt TV-Theuma und Wacker Halle, schied dann aber wieder vom Dresdner SC aus.

1933 wurde die Liga grundlegend umstrukturiert. Der Mitteldeutsche Bund wurde abgeschafft und es gab einen großen Wettbewerb für die Region Sachsen, den Gauliga Sachsen, für die sich der Verein dank eines zweiten Platzes in der Vorsaison qualifiziert hat. Der Verein musste sich nun gegen etablierte Werte aus Dresden, Leipzig und Chemnitz. Im 1936/37 der Verein landete erstmals in den Top 3. In 1939/40 die Gauliga wurde in zwei 6er-Gruppen aufgeteilt. Planitz wurde Gruppensieger und spielte das Finale gegen den anderen Gruppensieger Dresdner SC und verlor. In der folgenden Saison wurde der Verein Vizemeister, erneut hinter dem Dresdner SC, wenn auch weit zurück. Im Gauliga Sachsen 1941/42 es wurde endlich getroffen und der Club wurde Meister. Damit qualifizierte sich der Verein für die nationales Finale. Nach Siegen auf Luftwaffen-SV Boelcke Krakau und SpVgg Breslau 02 der Verein erreichte das Viertelfinale gegen 1. FC Wien, der mit 3:2 verlor. Im Jahr darauf musste der Verein den Dresdener SC erneut überlassen, der mit der maximalen Punktzahl gewann und später sogar Landesmeister wurde. Im 1943/44 war nur siebter. Die letzte Saison der Gauliga wurde wegen des bevorstehenden Endes der Zweiter Weltkrieg.

Nach dem Krieg wurden alle deutschen Fußballvereine aufgelöst. Der Verein wurde neu gegründet als SG Planitz und wurde 1947 Meister von Zwickau. 1948 wurde der Verein Meister und qualifizierte sich für die Endrunde der Ostzone, wenig später die DDR würde werden. Der Verein erreichte das Finale in Leipzig vor 40.000 Zuschauern und gewann aus SG Freiimfelde Halle. Infolgedessen rückte der Verein noch in die Endrunde des gemeinsamen Deutschland und im Viertelfinale verloren 1. FC Nürnberg.

Am 15. März 1949 übernahm die Autofabrik Horch den Verein und wurde ZSG Horch Zwickau, der erster offizieller Meister der DDR werden würde.

Beteiligungen Tschammerpokal

Der Verein nahm auch mehrfach am Tschammerpokal teil, dem Vorgänger des aktuellen DFB-Pokal, konnte dabei aber keine Töpfe zerbrechen.

JahrVerein 1AusschlagVerein 2
19361. FC Nürnberg7:0SC Planitz
1937SC Planitz3:1Beuthener SuSV 09
VfB Stuttgart2:0SC Planitz
1939Hertha BSC6:2Planitzer SC
1940Planitzer SC3:1Vorwärts-Rasensport Gleiwitz
SC Wacker Wien6:2Planitzer SC
1942NTSG Falkenau3 :1Planitzer SC 3:1

Ehrentafel

Meister Westsachsen

1929, 1931

Gauliga Sachsen

1942