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Der Begriff Poetik kommt aus dem Griechischen ποίησις (Poesie, Poetik) und bezieht sich traditionell auf die (traditionellen) Vorschriften, denen Kunstwerke entsprechen müssen. In der Neuzeit bezeichnet der Begriff den gestalterischen Anspruch einzelner Künstler.
Beschreibung
Die Bedeutungen des ursprünglichen griechischen Wortes sind:
- Herstellung, Herstellung
- die Erstellung von Bildern und Darstellungen
- Poesie, Poesie
Poetik hat daher als Grundbedeutung: Methode eines Künstlers und seine handwerkliche Vision seiner Kunst. Dies gilt insbesondere für einen Schriftsteller oder Dichter. Es bezieht sich also auf die Ideen, die ein Autor darüber hat, was Literatur oder Poesie muss sein.
Rahmen
In dem Literaturwissenschaft und genauer gesagt die Diskursanalyse Poetik ist spezifisch definiert als "die Menge der Vorstellungen und Voraussetzungen des Lesers über das, was" Literatur ist, tut oder sollte." Dieses Konzept wird in Verbindung mit dem sozial kulturellBezugsrahmen der Leser, die einen Text in einem bestimmten multidimensionalen Bereich gelesen haben Rahmen (wie Romantik, Realismus, Avantgarde, ...) und geben ihm damit eine gewisse Bedeutung aus der Sicht des Lesers.[1]
Bekannte Abhandlungen
Was Poesie bedeutet zu haben Dichter oft schriftlich festgelegt. Die erste und bekannteste ist Peri poietikès (Über die Kunst der Poesie) von Aristoteles. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Brief Werbung (An die Familie Piso) von Horaz. Darin legt Horace seine Ansichten über Literatur und Poesie dar. Horaces Brief ist daher bekannt als der Ars-Poetik. Ein bekanntes Beispiel für eine Regulierungspoetik im neuen Zeitalter ist L'Art poetique (1674) von Nicolas Boileau.
Bis ins 18. Jahrhundert verordnete die Poetik das Schreiben und Schreiben: präskriptive Poetik. Seitdem ist die Poetik weniger systematisch und beschreibender geworden: beschreibende Poetik. Mit dem Aufkommen der Romantik und der modernen Literatur mit ihrer Betonung der Originalität wird Poetik zu einer individuellen Angelegenheit.
Beim Studium der Poetik eines Dichters unterscheidet man zwischen „vers-extern“ (poetische Schriften, Briefe, Kritiken) und „vers-interne“ Poetik (was sich aus den Gedichten selbst ergibt).
Typen
Traditionell werden vier Poetiken unterschieden, wobei solche Klassifikationen natürlich immer etwas künstlich sind und der Komplexität poetischer Texte nicht immer gerecht werden. Diese vier Typen müssen daher als eine Art 'Pole' betrachtet werden, zwischen denen alle möglichen Mischungen, Hybriden und nicht kategorisierbaren Dinge existieren.
- Mimesis
- Besonderheiten: Zentrale Forderung ist die Forderung nach einer realistischen Darstellung (Aristoteles, vgl. Realismus)
- pragmatisch
- Merkmale: Wesentlich ist die (moralische) Lektion, die der Leser lernt (Horatius, vgl. Naturalismus)
- ausdrucksvoll
- Merkmale: der Ausdruck des Gefühls, der Dichter steht oft im Mittelpunkt (Willem Kloos, vgl. Romantik)
- autonom, objektiv
- Merkmale: Der Text wird unabhängig vom Kontext autonom studiert (Neue Kritik, vgl. Modernismus, Postmodernismus).
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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