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Pressegger See | ||||
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| Ort | ||||
| Höhe | 560 m | |||
| Koordinaten | 46° 38′ N, 13° 22′ O | |||
| Grundinformationen | ||||
| Oberfläche | 0,55 km² | |||
| Durchschnittliche Tiefe | 3,4 m | |||
| Maximale Tiefe | 13 m | |||
| Andere | ||||
| Hauptressourcen | Vellacher Bach | |||
| Hauptausläufe | Pressegger Seebach | |||
| Platz | Hermagor | |||
| Fotos | ||||
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Pressegger See | ||||
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Das Pressegger See (Slowenisch: Presesko Jezero) ist ein Mehr im Österreich. Der See liegt in der Gailtal, östlich von Hermagor, im Staat Kärnten. Charakteristisch für den See sind die großen Schilfgürtel an den Ufern des Sees.
Erdkunde
Der See liegt in einem Gletscherbecken, den Überresten eines viel größeren Gletschersees, der durch Schwemmlandablagerungen und Schuttkegel verkleinert wurde. Nördlich des Sees liegen die Berge der Spitijzelgruppe. Im Südwesten liegen die Phyllitrücken von Guggenberg-Egg, die aus Schiefer bestehen.
Der See umfasst eine Fläche von 55 Hektar und ist damit der neuntgrößte See in Kärnten ist. Außerdem hat der See eine halbrunde Form. Die unterseeischen Hänge im Westen, Norden und Osten sind flach, im Süden steiler. Der Grund des Sees ist flach. Die durchschnittliche Tiefe des Pressegger Sees beträgt demnach 3,4 m, nur ein Siebtel des Sees ist tiefer als 6 m. Der tiefste Punkt ist 13 Meter. Der westliche und östliche Teil des Sees ist von natürlichen Schilfgürteln umgeben, im Norden und Süden wurden diese durch Ackerland und Strand für die Touristen ersetzt.
Hydrologie und Ökologie
Der Pressegger See hat einen sehr hohen Kalkgehalt. Die Härte beträgt ca. 10 dH. Die Calciumkonzentration beträgt ca. 50 mg/l. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 22-24 Grad Celsius. Das Tiefenwasser hat eine Temperatur von 10 Grad. Etwa zwei Drittel des in den See eintretenden Wassers stammt aus der Vella (0,7 m³/s), einigen kleineren Nebenflüssen und ein Drittel aus dem Grundwasser (ca. 0,5 m/s). Der See entwässert sein Wasser durch den 3,6 km langen Pressegger Seebach, der schließlich in die Gail mündet.
Tier-und Pflanzenwelt
Aufgrund der begrenzten Tiefe und Klarheit des Wassers ist ein großer Teil des Sees mit Wasserpflanzen, einschließlich der Lilie, bedeckt. Zu den charakteristischen Vögeln, die in den Schilfgürteln leben, gehören: der Rohrsänger, der Rohrsänger und der Waldaffe. Typische Wasservögel sind Stockenten, Blässhühner und Haubentaucher.
Naturschutzgebiet
1970 wurden der See und seine Umgebung mit einer Fläche von 416 Hektar zum Naturschutzgebiet erklärt.
Quelle
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