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Proeysenburch | ||||
Proeysenburch im Jahr 2010 | ||||
| Ort | ||||
| Ort | Utrecht, Oudegracht 127 | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | großes Steinhaus/Stadtschloss | |||
| Aktuelle Nutzung | Geschäft | |||
| Öffnung | 14. Jahrhundert | |||
| Heimwerken | 19. Jahrhundert | |||
| Etagen | Vorderhaus 3, Hinterhaus 2 | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | städtisches Denkmal | |||
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Proeysenburch[1] ist ein städtisches Denkmal in dem Center der niederländischen Stadt Utrecht. Ursprünglich war es ein mittelalterlich großes Steinhaus/Stadtschloss.
Bereits im 14. Jahrhundert wurde die aktuelle Oudegracht 127 (-129?) das Haus Proeysenburch, das der Familie Proys gehörte. Obwohl der Name vermuten lässt, dass die Familie aus Preußen (Deutsche: preußen, ausgesprochen 'Proisen') stammten aus Norddeutschland, sie stammten vom süddeutschen Adelsgeschlecht von Preysing aus der Bayerischlange Reise.[2] Dort fungierten sie als Ministeriale – unter anderem Berater von Bischöfen und Königen – und höchstwahrscheinlich landeten einer oder mehrere Proysen als Ministeriale der Bischof von Utrecht.[2] Im 14. Jahrhundert bildeten die Proysen ein Utrecht Patrizierfamilie mit mächtigen Mitgliedern, die wichtige Positionen besetzen und eine wichtige Rolle im Handel spielen.[2] Darunter war im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts als Besitzer von Proeysenburch Beernt Proys. 1425 war er Bürgermeister von Utrecht und wurde in einer Zeit großer turbulenter Stadtpolitik als die Utrechter Schisma, ermordet hier in seinem Bett.
Das gesamte Vorderhaus wurde im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts renoviert. Das Hinterhaus wurde in diesem Jahrhundert umgebaut. Noch im Gebäude mittelalterlich Teile vorhanden und es hat auch den Hausnamen Proeysenburch. Das Haus kommt mit a Werftkeller
Nüsse
- ↑Ebenfalls Proysenburch, Proeysenburgh oder Pröysenburg erwähnt.
- ↑ einbcMaarten van Rossem & Andy Palmen, Van Rossem erzählt: Der grausame Mord an Bürgermeister Beernt Proys. Van Rossem erzählt. RTV Utrecht (19.11.2019). Zugegriffen unter 19. Januar 2020.